Ein Fall für zwei

 

Der ehemalige Polizist Josef Matula wird von dem Anwalt Dr. Dieter Renz dazu überredet, als Privatdetektiv anzufangen. Gelegentlich muss man der Polizei bei der Tätersuche unter die Arme greifen und genau dafür braucht Renz einen tüchtigen Mann wie Matula. Die beiden werden in unzähligen Fällen zu einem fantastischen Team.

Ich glaube, über diese Serie muss nicht viel gesagt werden. Günter spielte die ersten sechzig Folgen an der Seite von Claus Theo Gärtner bis ins Jahr 1988. Danach schied er aus um sich anderen Projekten zu widmen. Matula bekam daraufhin einen neuen Anwalt als Partner und so lebt diese Serie auch heute noch, nach über zwanzig Jahren.

 

Hauptdarsteller:
 
Dr. Dieter Renz - Günter Strack
Josef Matula - Claus Theo Gärtner
Helga Sommer - Renate Kohn

 

Episoden:

1.  Die große Schwester
2.  Fuchsjagd
3.  Das Haus in Frankreich
4.  Todfreunde
5.  Der Erbe
6.  Brandstiftung
7.  Tollwut
8.  Der Jäger als Hase
9.  Kratzer im Lack
10. Überstunden
11. Alte Pistolen
12. Nervenkrieg
13. Partner
14. Zwielicht
15. Das Opfer
16. Herr Pankraz, bitte!
17. Der Zeuge
18. Tödliches Viereck
19. Strich durch die Rechnung
20. Die große Wut des kleinen Paschirbe
21. Totes Kapital
22. Auf eigene Gefahr
23. Elf Jahre danach
24. Chemie eines Mordes
25. Die verlorene Nacht
26. Zuckerbrot und Peitsche
27. Morgengrauen 1/3
28. Morgengrauen 2/3
29. Morgengrauen 3/3
30. Immer Ärger mit Ado

31. Der Versager
32. Sechs Richtige
33. Fluchtgeld
34. Schwarze Zahlen
35. Rotkäppchen
36. Blutsbande
37. Scheidung in Weiß
38. Erben und sterben 1/2
39. Erben und sterben 2/2
40. Todestag
41. Schwind passt auf
42. T.O.D.
43. Todsicherer Tip
44. Blinder Haß
45. Countdown
46. Fasolds Traum
47. Zorek muß schießen
48. Zahltag
49. Tatzeit
50. "Irgendwann..."
51. Wertloses Alibi
52. Über den Tod hinaus...
53. ...zum Tode verurteilt
54. Lebenslänglich für einen Toten
55. Ayla
56. Kurz hinter Ankara
57. Wer Gewalt sät
58. Tödliche Versöhnung
59. Die einzige Chance
60. Caesars Beute

 

 

1. Die große Schwester

Inhalt: Für den Polizisten Josef Matula ist der Prozeß gegen den Jugendlichen Paul Schneider eine willkommene Abwechslung seines alltäglichen Dienstes. Obendrein aber hat seine Aussage vor Gericht einiges Gewicht. Er war es schließlich, der vor einiger Zeit Paul Schneider erwischt hat, als dieser offensichtlich parkende Autos aufbrechen wollte. Er war es, der sich mit ihm herumprügeln mußte. Doch vor Gericht ist Matula mehr als verwundert, als Paul Schneiders Verteidiger, der bekannte Anwalt Dr. Dieter Renz, ihn dermaßen in die Mangel nimmt, daß er schließlich selbst nicht mehr genau weiß, was sich an diesem Abend zugetragen hat und was nicht. Der Erfolg ist: Paul wird freigesprochen. Matula aber beschließt, sich den Namen Renz zu merken.
Einige Zeit später lernt Matula ein junges Mädchen kennen und verliebt sich in sie. Laura ist hübsch, romantisch und offensichtlich einsam. Doch dann steht er plötzlich seinem Widersacher Paul Schneider gegenüber und erfährt, daß Laura seine Schwester ist. Einen Moment lang ist Matula irritiert. Wird hier ein übles Spiel mit ihm getrieben? Doch über alle Bedenken hin weg siegt die Liebe zu Laura.
Es dauert nicht lange, und Matula steckt in der Klemme. Paul und ein paar seiner Freunde sind bei einem Einbruch erwischt worden. Matula wird von ihnen beschuldigt, Tipps gegeben zu haben, er wird vom Dienst beurlaubt. Da erinnert er sich an den Namen Dr. Renz. In der Hoffnung, daß der ihm helfen kann, sucht er ihn auf ...
 
Regie:Wolfgang Storch
Jahr:1981
Darsteller:Laura Schneider - Daniela Ziegler
Paul Schneider - Michael Drescher-Stierhofer

 

2. Fuchsjagd

Inhalt: Claus Brinkstedt will sich scheiden lassen. Er bittet Dr. Renz, ihm dabei als Anwalt behilflich zu sein. Dieser lehnt jedoch ab, da er auch mit der anderen Partei, also der Ehefrau Charlotte, befreundet ist.
Charlotte war bis vor kurzem noch gegen die Pläne ihres Mannes, nach Andalusien auszuwandern und Pferde zu züchten. Nun erklärt sie Dr. Renz, dass sie sich schweren Herzens in die Pläne von Claus fügt - aber eine Scheidung habe sie nicht verdient!
Kurz darauf nimmt Claus an einer Reitveranstaltung teil, einer Fuchsjagd. Dabei muss er als "Beute" vor einer Meute aus Amateurreitern flüchten. Einige Minuten nach dem Start scheut sein Pferd und Claus wird abgeworfen. Unglücklicherweise geschieht dies an einem Abhang, wobei Claus durch den Sturz verstirbt.
Matula wird von einem Herrn Dr. Rasch engagiert, um für dessen Versicherung herauszufinden, ob dieser "Unfall" nicht vielmehr ein Selbstmord gewesen sein könnte. Immerhin existiert eine frisch abgeschlossene Lebensversicherung in beträchtlicher Höhe.
Nach unzähligen Recherchen kommt Matula zu dem Schluss, dass dies tatsächlich kein "Unfall" war. Daraufhin bittet Dr. Rasch Charlotte, in Begleitung ihres Anwalts Dr. Renz, zu sich. Dr. Rasch will, dass sie eine Abtrittserklärung von der Lebensversicherung unterschreibt. Diese Überzeugungsarbeit versucht er mit Matulas gesammelten Beweisen zu unterstützen. Da dies aber keine Wirkung bei Charlotte zeigt, holt er Matula persönlich hinzu. Dieser breitet nun seine Sicht der Dinge aus. Dabei kommt er nicht, wie Dr. Rasch auf Selbstmord, sondern zu dem Fazit: "Es war Mord!"
 
Regie:Reinhard Schwabenitzky
Jahr:1981
Darsteller:Charlotte Brinkstedt - Hannelore Cremer
Claus Brinkstedt - Dietmar Schönherr
Dr. Rasch - Joachim Wichmann

 

3. Das Haus in Frankreich

Inhalt: Dr. Renz erhält überraschend Besuch von seiner Studienliebe Birgit. Die beiden haben sich nach 27 Jahren Einiges zu erzählen, bis Birgit auf den Punkt kommt: Sie braucht Dr. Renz als Anwalt und als Freund, dem sie vertrauen kann.
Da sie und ihr Mann Konrad bei einer Scheidung Gütertrennung vereinbart haben, will sie ihren Familienbesitz L'Acardie in Frankreich verkaufen. Um ihren Mann aber nicht vorzuwarnen, soll Dr. Renz dieses Geschäft für sie tätigen. Er findet für das wunderschöne Anwesen auch bald einen Käufer namens Brokhoff, der es für 6 Millionen Mark erwirbt.
Birgit bittet daraufhin Dr. Renz bei einem gemeinsamen Abendessen, sich mit diesem Geld in eine Fabrik, die GAFAL, einzukaufen. Da Birgit ihren Grund für diesen Kauf nicht preisgibt, wird Matula auf die GAFAL angesetzt. Dieser hängt sich an die redselige Chefsekretärin und erfährt, dass die GAFAL kurz vor dem Konkurs steht. Verunsichert von diesen Tatsachen versucht Dr. Renz Birgit, die ihn mit ihrem Schwager Alf Weißenborn besucht, den Kauf auszureden. Birgit und Alf lassen sich jedoch von seinen Nachforschungen nicht aus der Ruhe bringen. Längst wissen sie über die Situation der Firma Bescheid. Sie machen sogar Andeutungen, im Besitz von Informationen zu sein, welche die Lage der GAFAL entscheidend verbessern können. Dr. Renz aber wollen sie noch nicht einweihen.
Widerwillig kauft sich Dr. Renz, für Birgit, bei der GAFAL ein. Da es jedoch noch einen Käufer gibt, müssen sie den Kaufpreis auf 6,5 Million Mark aufstocken. Birgit muss dafür alle ihre Rücklagen, sowohl aus dem Verkauf von L`Acardie als auch aus Aktien ausnutzen, um den Betrag zu decken.
Nach dem erfolgreichen Kauf der GAFAL präsentieren Alf und Birgit Dr. Renz ein Papier mit einem geheimen Regierungsauftrag für die GAFAL. Da beide nicht sagen wollen, wie sie an dieses Dokument gekommen sind, wird Dr. Renz immer misstrauischer und engagiert Matula um nun über Birgit und Alf Erkundigungen einzuholen. Kurz darauf erhält Dr. Renz in seiner Kanzlei Besuch von einem Herrn Weißenborn. Dr. Renz erkennt ihn sofort als den gegnerischen Käufer der GAFAL - es ist Birgits Ehemann Konrad Weißenborn. Er will von ihm als Anwalt in seiner Scheidung vertreten werden, doch Dr. Renz lehnt das Mandat ab. Währenddessen erhält Birgit für die GAFAL den Konkursantrag. Sie bittet Dr. Renz wieder um Hilfe. Er spricht mit dem zuständigen Richter und legt ihm den Regierungsauftrag vor - schnell stellt sich heraus, dass es sich dabei um eine Fälschung handelt.
Matula hat inzwischen herausgefunden, dass Birgit seit kurzem mit ihrem Schwager Alf zusammen lebt. Dr. Renz sucht die beiden auf, um sie zur Rede zu stellen. Alf muss nun zugeben, dass er den Regierungsauftrag aus dem Tresor seines Bruders Konrad genommen hat. Dr. Renz versteht endlich die Zusammenhänge der einzelnen Geschehnisse: Konrad wollte, dass Alf diesen Auftrag findet und mit Birgit zusammen ihr ganzen Vermögen aufbraucht, um es ihm vor der Nase wegzuschnappen. Es war eine Falle! Konrad hatte L`Acardie durch einen Strohmann kaufen lassen und somit seiner Frau Birgit ihr liebstes Gut genommen.
 
Regie:Hans-Jürgen Tögel
Jahr:1981
Darsteller:Birgit Weißenborn - Barbara Rütting
Konrad Weißenborn - Karl-Heinz Vosgerau
Alf Weißenborn - Erik Schumann

 

4. Todfreunde

Inhalt: Dr. Renz gibt für Freunde ein festliches Essen, als es an der Tür läutet und Armin Fest um Hilfe bittet. Er gesteht, dass er seine Geliebte Carola Senftleben bei einem Streit erschlagen hat. Matula, der auch als Gast anwesend ist, sieht sich daraufhin den Tatort an, währenddessen sich Dr. Renz mit seinem neuen Mandanten der Polizei stellt.
Matula bemerkt, als er später den Bericht der Polizei studiert, dass die Beamten am Tatort irgendetwas übersehen haben, kann sich aber nicht erinnern, was dies sein könnte. Auch Dr. Renz bemerkt bei einem Gespräch mit seinem Mandanten, dass der ihm nicht vollends die Wahrheit sagt. Nach langer Überlegung fällt es Matula wieder ein. Er hatte am Tatort zwei verschieden Zigarettenkippen gefunden und da der Angeklagte Nichtraucher war, konnte das nur bedeutet, dass zur Tatzeit noch eine dritte Person in der Wohnung anwesend war.
Am Tag der Gerichtsverhandlung stellt sich heraus, dass die Tote am Tattag eine größere Menge an Bargeld bei sich hatte, doch das Geld ist seitdem verschwunden. Armin Fest bestreitet energisch überhaupt von dem Geld gewusst zu haben. Als die Staatsanwältin ihre Schlüsse aus den vorhandenen Tatsachen zieht und dem Angeklagten nun Raubmord vorwirft, gesteht dieser, die Tat für seinen einzigen besten Freund auf sich genommen zu haben.
Lutz Hegert, besagter Freund des Angeklagten, verleugnet jedoch die Tat, als er vor Gericht als Zeuge angehört wird. Armin versteht die Welt nicht mehr. Der Freund, für den er die Tat und die damit verbundene Strafe auf sich nehmen wollte, steht nun im Gegenzug nicht mehr zu seinem Tun und zu seinem Freund. Bei der Urteilsverkündung nutzt der Angeklagte seine Chance und flieht. Er sucht seinen Freund Lutz auf, aber nicht um ihn zur Rede zu stellen, sondern um ...
 
Regie:Michael Braun
Jahr:1981
Darsteller:Armin Fest - Alexander Radszun
Staatsanwältin - Brigitte Grothum
Horst Senftleben - Hans Häckermann
Lutz Hegart - Siemen Rühaak

 

5. Der Erbe

Inhalt: Irene Braun, bisherige Alleinerbin der Franke und Braun Chemiewerke, engagiert Matula. Vor einigen Tagen, bei dem 75. Geburtstag ihrer Großmutter Sophie Franke, tauchte plötzlich der seit 15 Jahren verschollene Enkel Jason auf. Irene zweifelt jedoch an der Echtheit Jasons. Natürlich nicht nur, weil sie seinetwegen ihr zukünftiges Erbe teilen müsste. Dr. Renz, der eigentlich damit gerechnet hatte, dass Matula den Auftrag abweist, muss zusehen, wie Matula des Erfolgshonorars wegen den Fall annimmt.
Sophie Franke, total überzeugt von der Echtheit Jasons, will ihm sofort den Löwenanteil an der Firma überschreiben. Auch Dr. Renz, der noch vor übereilten Aktionen warnt, kann an Jason nicht zweifeln. Er ist sogar im Besitz eines Passes.
Matula kommt bei seinen Recherchen auf Jasons besten Schulfreund Otto Czerni. Er überredet ihn, sich mit Jason zu treffen und auf Herz und Nieren zu prüfen. Immerhin kannten die beiden sich in und auswendig. Nach dem Treffen erzählt Otto, dass dieser Mann wirklich Jason Franke sein muss. Doch Matula ist misstrauisch. Er glaubt, Jason hat Otto irgendwie bestochen. Unterdessen ist sogar Irene Franke von der Echtheit Jasons überzeugt und entbindet Matula von seinem Auftrag, doch dieser ist sich da noch nicht so sicher.
Kurze Zeit später hat Jason ein persönliches Gespräch mit Dr. Renz. Da er durch die Ämter, die er von seiner Großmutter erhalten hat, momentan noch an kein Geld kommt, fragt er Dr. Renz nach einer Bürgschaft für 100 000 Mark. Nun überfallen Dr. Renz die Zweifel an der wahren Identität des Jason Franke. Jetzt engagiert er wiederum Matula, um Jason zu entlarven. Matula erscheint daraufhin im Hause Franke als ein alter Freund namens Butch Fletcher und konfrontiert ihn unter den Augen aller Beteiligten mit alten Geschichten. Wenn Jason nicht auffliegen will, muss er darauf eingehen. Genau das tut er auch und fällt dabei auf eine eingebaute List Matulas herein.
Nach der Entlarvung des falschen Jasons trifft Sophie Franke jedoch eine unerwartete Entscheidung.
 
Regie:Ludwig Cremer
Jahr:1981
Darsteller:Sophie Franke - Ida Ehre
Irene Braun - Herlinde Lalzko
Jason - Christian Quadflieg
Otto Czerni - Hans Brenner

 

6. Brandstiftung

Inhalt: In der Nacht brennt die Autowerkstatt Ellerwein vollständig nieder. Hans Hohmann, der am Abend zuvor bei einer Sauftour mit Ellerwein einen Streit hatte, vermisst seitdem sein Feuerzeug und eine Flasche Schnaps. Beides wird am Tatort aufgefunden, so dass der Verdacht auf Hohmann fällt. Da er jedoch noch so benebelt ist, kann er sich an die Tatnacht nicht mehr erinnern. Außerdem hatte er am Morgen danach sowohl sein Feuerzeug als auch die Flasche neben seinem Wohnzimmersessel wiedergefunden.
Ellerwein wendet sich an Matula. Er soll nachweisen, dass es Brandstiftung war, damit die Versicherung bezahlen muss. Er findet recht schnell heraus, dass Frau Hohmann, am Morgen nach der Tat sehr zeitig in der Stadt Besorgungen gemacht hat. Dabei hat sie auch ein Feuerzeug und eine Flasche Schnaps gekauft. Matula muss diese Erkenntnis der Polizei mitteilen.
Bei der Polizei gesteht Frau Hohmann aus Angst, ihr Mann habe die Tat begangen, die vermissten Dinge neu gekauft zu haben. Hans Hohmann wird daraufhin verhaftet und zu 2 Jahren Haft mit Alkoholtherapie verurteilt.
Als Ellerwein bei Matula seine Rechnung begleichen will, fällt Matula auf, dass dieser plötzlich im Geld schwimmt. Und noch etwas passiert, Frau Hohmann reicht die Scheidung gegen ihren Mann ein. Dieser versucht daraufhin sich im Gefängnis umzubringen, doch es misslingt.
Matula ermittelt weiter und erfährt, dass Ellerwein und Frau Hohmann miteinander poussieren. Da fällt bei Matula der Groschen.
 
Regie:Peter Weck
Jahr:1982
Darsteller:Margot Hohmann - Ilse Neubauer
Hans Hohmann - Dieter Hufschmidt
Ellerwein - Karl-Heinz von Hassel

 

7. Tollwut

Inhalt: Bei einem Waldspaziergang werden die beiden Hunde von Erika Togan und ihrem Sohn Fabian erschossen. Sie schwört ihrem Sohn, den Schützen Johannes Straub zu bestrafen und lässt ihn durch Dr. Renz anzeigen. Außerdem will sie einen Privatdetektiv engagieren, um alles über das Leben des Johannes Straub heraus zu finden. Dieser führt ein recht solides Leben und besitzt in der Stadt eine Fleischerei.
In der Nacht und am darauffolgenden Tag werden zwei Brandanschläge auf Straubs Auto und dessen Jagdhütte verübt. Die Polizei sucht Frau Togan auf, da sie durch ihre Drohungen ein Motiv für die Anschläge hatte. Doch sie streitet die Vorwürfe ab. Ihr Sohn Fabian fragt sie daraufhin, was sie eigentlich gegen Straub tut, doch sie beruhigt ihn nur.
Matula glaubt, durch sein schlechtes Gewissen angetrieben, ihr als Handlager gedient zu haben. Er entscheidet sich dafür, Straub zu gestehen, ihn ausspioniert zu haben. Er bietet ihm ausserdem an, heraus zu finden, wer wirklich hinter den Anschlägen steckt.
Matula will Frau Togan in eine Falle locken. Im Beisein ihres Sohnes Fabian erzählt er ihr davon, dass Straub noch ein Motorboot besitzt und legt sich dort auf die Lauer nach dem Täter.
Herr Straub, von seiner Frau angetrieben, will sich bei Erika Togan entschuldigen und den Schaden ersetzen. Diese stellt sich zunächst stur, bis Matula und die Polizei erscheinen. Der geständige Täter ist tatsächlich am Boot aufgetaucht, doch es ist ein anderer als Matula vermutet hatte.
 
Regie:Theo Mezger
Jahr:1982
Darsteller:Erika Togan - Renate Schroeter
Fabian Togan - Fabian Rentzsch
Johannes Straub - Walter Buschhoff
Elfriede Straub - Liz Verhoeven

 

8. Der Jäger als Hase

Inhalt: Staatsanwalt Weiermüller, eigentlich ein häufiger Gegner von Dr. Renz, möchte von ihm als Mandant aufgenommen werden. Weiermüller soll mehrere Verkehrsdelikte begangen haben. Er ist sich aber sicher, dass er es nicht war und es sich dabei nur um zwei Autos mit den gleichen Nummernschildern handeln kann.
Weiermüller besorgt sich ein neues Kennzeichen. Kurz darauf begeht ein Auto mit eben dieser Nummer wieder verkehrswidrige Aktionen. Dabei schneidet es auch das Auto von Dr. Renz und Matula. Dr. Renz hält umgehend an und telefoniert mit Weiermüller. Doch dieser kann sein geparktes Auto vom Fenster aus sehen. Er hatte also recht, es muss zwei Autos geben.
Wieder holt er sich ein neues Kennzeichen. Doch auch diesmal taucht ein anderes Auto damit auf. Dabei wird ein Mann angefahren und Weiermüller wird vorläufig festgenommen. Anscheinend passt jemand immer genau den Zeitpunkt ab, in dem Weiermüller ohne Alibizeugen ist. Leider stirbt der angefahrene Mann kurz darauf im Krankenhaus. Weiermüller ist völlig aufgelöst.
Indessen hat Matula einem Betrunkenen entlockt, dass ein gewisser Kali alles besorgen kann, vom Führerschein bis hin zum Autokennzeichen. Matula beschließt erst diesem Kali und dann dem unbekannten Täter, der die Autokennzeichen benutzt, eine Falle zu stellen. Er übernimmt kurzerhand Kalis Stelle. Weiermüller soll sich ein neues Kennzeichen zulegen, damit der Unbekannte nun Kali aufsuchen muss. Als der Täter bei Matula auftaucht, ist auch Weiermüller zugegen.
 
Regie:Peter Weck
Jahr:1982
Darsteller:Robert Weiermüller - Gerd Böckmann
Wirt - Georg Lehn
Alfred Windle - Horst Sachtleben

 

9. Kratzer im Lack

Inhalt: Herbert Schlichting begegnet in einer Bar Rita Kopetzki. Nachdem er ihr ein paar Drinks spendiert hat, fährt er sie nach Hause. Dort streift er beim Einparken ein anderes Auto und hinterlässt seine Visitenkarte.
Am nächsten Tag sucht Schlichting Dr. Renz auf. Er macht sich Sorgen, da er zum wiederholten Male angetrunken gefahren ist und die Unfallstelle verlassen hat. Matula soll nun den Halter des Wagens finden, damit der Schaden ohne Polizei und Gericht geklärt werden kann. Doch Matula findet nicht nur den Halter des Wagens heraus, sondern auch, dass in dem Haus, vor dem der Unfall passierte, eine Frau ermordet wurde.
Der Wagenhalter meldet sich jedoch selbst bei Schlichting und erklärt, dass der Schaden so gering sei, dass sich ein Ersatz oder eine Reparatur nicht lohnen würde. Kurz darauf ruft er wieder an, diesmal beschuldigt er Schlichting, einen Erpresserbrief geschrieben zu haben. Doch Schlichting weiß nichts davon. Er wendet sich wieder an Dr. Renz und Matula. Eigenartig ist das Verhalten von Rita. An besagtem Abend, sei sie von niemand nach Hause gebracht worden.
Wieder ruft der Wagenhalter bei Schlichting an. Es gibt einen zweiten Brief und er hält Schlichting für den Erpresser. Als dieser zufällig den Namen Rita erwähnt, geht dem Anrufer ein Licht auf. Schlichting hingegen versteht nicht, warum Rita ihn verleugnet. Er wartet vor ihrem Haus, als sie in Begleitung des Autofahrers vorfährt. Sofort bittet er Dr. Renz zu Ritas Wohnung und gemeinsam stellen sie die Beiden zur Rede.
 
Regie:Wolfgang Storch
Jahr:1982
Darsteller:Rita Kopetzki - Angelika Bender
Herbert Schlichting - Wilfried Klaus
Brenneisen - Charles Brauer

 

10. Überstunden

Inhalt: Matula ist auf Wohnungssuche, doch Dr. Renz hat erst mal einen kurzen lukrativen Auftrag für ihn. Er soll die 14-jährige Gabi Berg suchen. Sie war am Morgen nicht in die Schule gegangen.
Gabi versucht unterdessen bei der Schwester einer Schulfreundin unterzukommen. Die hat mit Freunden ein Haus besetzt und will nicht noch mehr Ärger bekommen, wenn sie jetzt auch noch eine Minderjährige aufnimmt. Also muss Gabi weiter ziehen. Als es Nacht wird, spricht sie ein fremder Mann an. Dieser will ihr ein paar Pillen geben. Grad noch rechtzeitig kommt Matula dazu und zerrt das Mädchen mit sich. Der Dealer aber will sich das Opfer nicht so einfach wegschnappen lassen. Mit drei weiteren Männern verfolgen die Dealer die beiden und stellen sie in einer verlassenen Ecke. Gabi versteckt sich, während die vier Kerle Matula zusammenschlagen. Ein paar Geräusche verscheuchen sie endlich und Gabi schleppt zusammen mit einem freundlichen Penner den bewusstlosen Matula in ein leerstehendes Haus.
Bei Dr. Renz taucht unterdessen Kommissar Wunderlich auf. Gabi´s Mutter hat ihre Tochter als vermisst gemeldet und die Leute aus einer Kneipe haben Gabi und Matula anhand von Fotos wiedererkannt. Kommissar Wunderlich will deshalb wissen, wo die beiden sind.
Gabi wiederum bittet den Penner, bei ihrem Vater anzurufen. Der ruft auch tatsächlich an, doch wird er von ein paar anderen Pennerfreunden unterbrochen. Dadurch wird das Gespräch vom Vater so verstanden, daß jemand seine Tochter hat und Geld erpressen will. Als Kommissar Wunderlich das erfährt, ist für ihn alles klar. Matula versucht durch das Mädchen an Geld zu kommen.
Endlich kommt Matula wieder zu sich und das Mädchen willigt ein mit ihm zu Dr. Renz zu gehen. Doch vor dessen Büro sieht Matula die Polizeiautos.
 
Regie:Wolfgang Luderer
Jahr:1982
Darsteller:Gabi Berg - Julia Biedermann
Wunderlich - Ludwig Haas
Charly - Hannes Kaetner

 

11. Alte Pistolen

Inhalt: Dr. Renz ist zu einer Vernissage eingeladen, als ihn die attraktive Helen Riemann anspricht. Die beiden sind sich sofort sympathisch und flirten miteinander. Aus Langeweile beschließen sie Essen zu gehen. Jeder fährt in seinem Auto, als sich plötzlich bei Helen ein Rad löst und sie auf dem Seitenstreifen landet. Trotzdem gehen sie Essen und fahren dann in ihre Wohnung auf eine Tasse Kaffee.
Helen gesteht Dr. Renz, dass sie ihn eigentlich als Anwalt in ihrer Scheidung möchte. Sie erzählt ihm, dass ihr Mann immer noch in ihrem Buchladen mitarbeitet und sich heimlich an der Kasse bedient. Außerdem glaubt sie, daß er sie umbringen will. Auch die Sache mit dem Auto geht, ihres Erachtens nach, auf sein Konto. Leider kann sie es nicht beweisen und so sind Dr. Renz die Hände gebunden. Aber vielleicht kann Matula helfen.
Dazu soll er als Aushilfe in ihrem Geschäft anfangen, um so ungestört ihren Mann Paul überwachen zu können. Als durch den Verkauf eines wertvollen Buches 1800 Mark in der Kasse liegen, kann dieser nicht mehr widerstehen. Er kommt nach Ladenschluss zurück und nimmt das Geld an sich. Doch Matula, der zufälligerweise im Hinterzimmer ist, beobachtet ihn und folgt ihm. Endlich eingeholt, überredet er Paul, dass Geld zurück in die Kasse zu legen. Matula sucht danach Dr. Renz auf und wirft ihm vor, dass er sich in die Frau verknallt habe und gar nicht sehen will, was sie eigentlich für ein Spiel treibt. Dr. Renz aber will wissen, was weiter passiert, egal was dabei herauskommt. Als Helen am nächsten Tag für einen Kunden ein Buch aus einem oberen Regal holen will, gibt dieses unter ihr nach. Hysterisch beschuldigt sie wieder ihren Mann, einen Anschlag auf ihr Leben begangen zu haben.
Am Abend kommt es auf einer Party zwischen Helen und ihrem Mann Paul endgültig zum Eklat
 
Regie:Peter Weck
Jahr:1982
Darsteller:Helen Riemann - Judy Winter
Paul Riemann - Peer Augustinski

 

12. Nervenkrieg

Inhalt: Eduard Seifert sucht die Kanzlei von Dr. Renz auf. Er ist der festen Überzeugung, dass seine Frau und sein Schwiegersohn, um ihn aus seinen Geschäften zu drängen, ermorden wollen. Schon vor ein paar Tagen fiel ein Schuss, als er in seinem Schlafzimmer war. Doch die Polizei konnte keine Spuren sicher, da die Schranktür mit dem Einschussloch verschwunden war. Nun hat Seifert panische Angst, dass man wieder auf ihn einen Anschlag verüben könnte. Ein klarer Fall für Matula.
Matula verfolgt nun jeden Schritt von Seifert. Als wieder Schüsse fallen, versucht Seifert noch mit seinem Auto aus der Schusslinie zu fliehen, setzt es jedoch nach wenigen Metern vor einen Pfeiler. Verletzt kommt er ins Krankenhaus, doch auch hier fühlt er sich nicht sicher. Frau Seifert und der Schwiegersohn Otto Cassner erzählen auf dem Weg ins Krankenzimmer dem Arzt von Eduards Verfolgungsanfällen und dass er mehrmals auf sie losgegangen sei. Als sie dann das Zimmer betreten, dreht Eduard wieder durch, weshalb der Arzt sich genötigt sieht, eine Untersuchung auf Geisteskrankheit einzuleiten.
Die Polizei kann am Tatort wieder keine Spuren feststellen. Und auch Otto Cassner kann nichts nachgewiesen werden.
Seifert wird nach seiner Untersuchung tatsächlich für Geisteskrank erklärt und in eine Nervenklinik eingewiesen. Dr. Renz will, dass Seifert persönlich zu seiner Anhörung vor dem Richter erscheint. Deshalb soll Matula solange bei ihm bleiben. Als er abgeholt werden soll, bemerkt Matula, dass die beiden Pfleger nicht echt sind. Er muss sie überwältigen.
Die Verhandlung bringt es, dass Seifert die Nervenklinik verlassen darf. Sein Schwiegersohn dagegen muss für mehrere Jahre hinter Gitter, da er ein Geständnis über die Anschläge abgelegt hat. Als Dr. Renz und Matula den Fall noch einmal durchgehen, fällt ihnen auf, dass auch die Ehefrau ein Motiv hatte. Und mit der war Seifert jetzt alleine.
 
Regie:Peter Weck
Jahr:1982
Darsteller:Eduard Seifert - Ulrich Matschosz
Lisbeth Seifert - Eva-Ingeborg Scholz
Otto Cassner - Sigmar Solbach
Philipp Marlowe - Gerd Baltus

 

13. Partner

Inhalt: Klaus Sperber engagiert Matula. Er erzählt ihm, dass seine Frau, die eigentlich in Kur sei, immer wieder in Frankfurt in Begleitung eines Mannes gesehen würde. Dieser soll Jochen Esswein sein, der Partner von Sperber. Beide haben eine Modeboutique. Matula spürt das Pärchen bald auf und schießt die bestellten Beweisfotos. Doch als er sie seinem Auftraggeber überreichen will, sagt dieser, er habe sich mit seiner Frau ausgesprochen und wolle die gesamte Sache vergessen. Um endgültig damit Schluss zu machen, verlangt er von Matula auch noch die Negative.
Allerdings war auf einem dieser Filme ein Beweisfoto für Dr. Renz und er braucht dieses dringend für einen Prozess. Deshalb sucht Matula Sperbers Wohnung auf. Als man ihm öffnet, macht eine Frau Sperber auf, die allerdings nicht die Frau von den Fotos ist. Matula kommt nun der Verdacht, dass man Esswein mit den Fotos erpressen will und er schickt Dr. Renz vor, um diesen zu warnen. Was Matula aber nicht wissen kann, ist, dass Esswein und Sperber gemeinsame Sache machen. Die beiden haben wegen Essweins verschwenderischen Lebensstils Probleme mit dem Finanzamt. Sperber hat jedoch einen Weg gefunden, die Geldsorgen zu lösen und Esswein muss dabei als Komplize mitmachen.
Matula versucht unterdessen die Frau von den Bildern zu finden. Sie ist mit einem wohlhabenden, älteren Mann verheiratet, der von dem Verhältnis mit Esswein nichts wissen darf. Dr. Renz sucht diese Christiane auf, um ihr von der gemeinsamen Erpressung ihres Liebhabers zu erzählen. Schwer enttäuscht versucht sie selbst heraus zu finden, ob Esswein, den sie so liebt, sie nur benutzt hat. Als er wieder mit einem angeblichen Erpresserbrief bei ihr auftaucht, verlangt sie von ihm, dass er sie zum Übergabeort mitnimmt.
 
Regie:Michael Lähn
Jahr:1982
Darsteller:Christiane Eggebrecht - Adelheit Arndt
Dr. René Eggebrecht - Ivan Desny
Jochen Esswein - Robert Atzorn
Klaus Sperber - Matthias Ponnier

 

14. Zwielicht

Inhalt: Frau Schreber ist Putzfrau im Büro von Dr. Renz. Die beiden kommen ins Gespräch und sie vertraut ihm an, dass sie sich große Sorgen um ihren Enkel Jörg macht. Dieser war für ein paar Tage in Amsterdam und hat mit Geld, welches er sich bei seiner Großmutter geliehen hatte, Rauschgift gekauft. Als Jörg seine Ware an seinen Auftraggeber weitergeben wollte, wurde er von der Polizei verhaftet. Natürlich übernimmt Dr. Renz diesen Fall.
Jörg gibt in Untersuchungshaft zu, dass er das Heroin nicht selbst verkaufen wollte, sondern nur auf das Geld aus war, welches ihm sein Auftraggeber versprochen hatte. Leider kennt er nur dessen Vornamen Erich. Er hatte ihn zufällig in einer Bar, dem "Zwielicht", kennengelernt. Matula soll sich dort umhören. Bei Frau Schreber taucht unterdessen eine hübsche junge Frau auf und erkundigt sich nach Jörg. Da sie aber ihren Namen nicht sagen will, bekommt sie von der resoluten Frau auch keine Antwort. Deshalb sucht sie ebenfalls das "Zwielicht" auf, um dort auf Erich zu treffen. Doch auch der weiß angeblich nicht, wo Jörg sich aufhält und will lieber seine Ware haben. Die beiden geraten in einen lauter werdenden Streit. Doch als er ihr ein kleines Briefchen zuschiebt, verschwindet sie.
Matula kriegt sowohl den Namen von Erich als auch den Namen der jungen Frau heraus. Diese Sigrid sucht er auf, um sie zu fragen, wieso sich ein Profi, wie Erich, einen Anfänger, wie Jörg, für seinen Transport aussucht. Leider taucht Erich in Sigrids Wohnung auf und Matula verlässt lieber freiwillig das Spielfeld.
Jörg gibt endlich die ganze Sache zu. Er hat Sigrid kennengelernt und erst zu spät gemerkt, dass diese "an der Nadel" hängt. Aber er war so in sie verliebt, dass er auf ihren Vorschlag eingegangen ist. Sie wollte, dass er für Erich den Transport macht. Jörg hätte dann einen Teil des Stoffes behalten können. Mit diesem Anteil, wollte sie sich langsam vom Stoff entwöhnen. Jörg hatte ihr dies geglaubt.
Dr. Renz ist sich mittlerweile sicher, dass dieser Erich ein Informant der Polizei sein muss. Anscheinend hat er selbst einen Prozess zu fürchten und bekommt eine Begünstigung, wenn er der Polizei andere Leute aus der Branche ans Messer liefert. Nur deshalb hat er den Anfänger Jörg benutzt. Er wollte der Polizei einen Erfolg vorweisen. Doch nun fürchten sie um die junge Frau. Sie ist die Einzige, die mit ihrem Wissen für Erich gefährlich werden kann.
 
Regie:Eugen York
Jahr:1983
Darsteller:Sigrid Vorholz - Barbara Rudnik
Erich Drigalski - Peter Sattmann
Frau Schreber - Liesel Christ

 

15. Das Opfer

Inhalt: Als Harald Nolde nach Hause kommt, findet er seine Frau Almut verängstigt neben dem Sessel. Irgend jemand hat durch das Fenster, aus dem Garten, auf sie geschossen. Da die Polizei ihm und seiner Frau aus Personalmangel keinen Schutz bieten kann, fragt er bei Dr. Renz um Hilfe. Nolde will, dass jemand auf seine Frau aufpasst, während er auf Geschäftsreise in London ist. Matula ist dafür der richtige Mann.
Nachdem Almut, zusammen mit Matula, ihren Mann zum Flughafen gebracht hat, fühlt sie sich beobachtet. Ihr Mann ruft am Abend an, um sich zu versichern, dass auch alles in Ordnung ist. Aber er verheimlicht, dass er gar nicht ins Flugzeug gestiegen ist, sondern sich noch in der Stadt aufhält. Almut, die nicht schlafen kann, gesellt sich zu Matula und erzählt ihm, dass sie weiß, wer auf sie geschossen hat. Georg Wilke, mit dem sie früher eine Beziehung hatte, sei nach seiner Flucht ins Ausland zurück gekommen. Nun wolle er seine Drohungen, sie um zu bringen, wahr machen. Matula soll ihn aufsuchen und ihn warnen, dass sie zur Polizei geht, wenn er nicht aufhört. Am nächsten Morgen willigt Matula auf ihren Vorschlag ein, unter der Bedingung, dass sie solange bei Dr. Renz bleibt. Also fahren sie zu dessen Haus und Matula macht sich auf den Weg. In einem Augenblick, als Dr. Renz telefoniert, schleicht sich Almut aus dem Haus und fährt davon. Dr. Renz verfolgt sie. Auf einer Landstrasse lockert sich ein Rad an Almuts Wagen und sie landet im Straßengraben. Zum Glück ist Renz gleich zur Stelle. Als Matula später das Fahrzeug untersucht, stellt er fest, dass die Halterungsschrauben manipuliert wurden.
Außerdem hatte er einen der Freunde von diesem Georg aufgespürt, doch der wollte sich nicht zu dessen Aufenthaltsort äußern. Als Matula dies Almut und Renz erzählt, erfahren sie, dass Georg noch Schlüssel zum Auto und zum Haus von Almut besitzt. Beide fühlen sich von Almut verscherzt. Matula lässt sich nun ein Foto von diesem Georg geben, doch es ist genau der Mann, bei dem er heute war. Er sucht ihn nochmals auf und erklärt ihm näher, dass Almut ihn der Anschläge verdächtigt. Dieser glaubt aber eher daran, dass sich ihr Mann an ihr rächen will. Zusammen mit Matula geht Georg zu einer Jagdhütte, die Harald Nolde gehört. Darin befindet sich die Waffe, mit der auf Almut geschossen wurde. Schließlich taucht auch Nolde dort auf.
Dr. Renz, der wieder auf Almut aufpasst, lässt sich von ihr einen Drink geben. Auch sie nimmt einen, aber aus einer andern Flasche. Plötzlich bricht sie mit einer Vergiftung zusammen.
Matula glaubt nun nicht mehr daran, dass es einer der beiden Männer war, denn er hat so ein Gefühl.
 
Regie:Michael Lähn
Jahr:1983
Darsteller:Almut Nolde - Cornelia Froboess
Harald Nolde - Bernd Ripken
Georg Wilke - Claus Eberth

 

16. Herr Pankraz, bitte!

Inhalt: Dr. Renz wird ins Untersuchungsgefängnis bestellt. Er soll die Verteidigung des Penners Pankraz übernehmen. Dieser soll seinen Gönner, Herrn Wehling, mit dem Feuerhaken erschlagen und dann im Keller 8 Tage liegen gelassen haben. Doch er schwört Renz, dass er den einzigen Freund, den er je gehabt hat, nicht umgebracht hat. Weil er aber ein Penner ist, sind alle um ihn herum schon fest davon überzeugt, dass nur er der Täter sein kann.
Dr. Renz schickt Matula ins Haus des Opfers. Dort trifft er die Haushälterin Frau Hipp an. Sie zeigt ihm den Tatort und teilt ihm mit, wie Pankraz sich die Freundschaft des alten Mannes erschlichen hatte. Neben dem Haus ist eine Baustellen und Matula wird zufällig Zeuge, wie Passanten sich über den Bauherrn Matthis beschweren. Als er nachfragt, erfährt er, dass dieser mit aller Macht die Mieter der umliegenden Wohnungen enteignete, um dort seinen Bau zu verwirklichen. Das einzige Grundstück, welches er nicht bekommen konnte, war das des Ermordeten. Matula versucht Dr. Renz klar zu machen, dass auch dieser Matthis ein Motiv hatte, aber dieser wurde von der Polizei nicht einmal dazu befragt.
Hingegen hat Dr. Renz es sehr schwer mit der Verteidigung des Angeklagten. Auf der Mordwaffe wurden seine Fingerabdrücke festgestellt. Und er hat in den acht Tagen, als das Opfer im Keller lag, dessen Uhrensammlung veräußert. Allerdings besteht er darauf, diese von dem alten Mann aus Dankbarkeit geschenkt bekommen zu haben. Wenn man nun beweisen könnte, dass es diese Schenkung tatsächlich gab, dann hätten sie schon einen wichtigen Pluspunkt. Die Tochter des Opfers sagt vor Gericht aus und muss dabei auch eingestehen, dass ihr Vater die Uhren wirklich verschenkt hatte. Sie wollte ihn deshalb schon entmündigen lassen.
Matula versucht weiter, etwas über den Bauherrn in Erfahrung zu bringen. Einer der ehemaligen Mieter wurde von einem Schlägertrupp verprügelt, der angeblich von Matthis beauftragt war. Matula sucht diesen Mieter auf, doch der ist zu eingeschüchtert, um überhaupt was zu sagen. Nur seine kleine Tochter verrät Matula einen der Männer. Diesen versucht er natürlich zu finden, doch Matthis scheint einiges dagegen zu haben. Matula wird zusammengeschlagen und bricht die Verfolgung vorerst ab.
Die ganze Gerichtsverhandlung wird eine wahre Indizienschlacht. Keine der beiden Seiten kann wirklich Beweise vorbringen und so entscheidet das Gericht im Zweifel für den Angeklagten.
Es wird ein Freispruch, doch dann taucht Pankraz bei Dr. Renz und Matula auf um sich zu bedanken.
 
Regie:Eugen York
Jahr:1983
Darsteller:Pankraz - Wolfgang Bathke
Matthis - Horst Niendorf
Frau Hipp - Erica Schramm

 

17. Der Zeuge

Inhalt: Die Eheleute Krüger streiten mal wieder, denn sie haben nie zueinander gepasst. Am nächsten Tag hört die Nachbarin aus der Wohnung einen Wecker klingeln. Als ihr keiner die Tür öffnet, verständigt sie die Polizei. Diese finden in der Wohnung Herrn Krüger tot auf dem Boden liegend. Er hat sich mit Schlaftabletten das Leben genommen.
Seine Frau Janine behauptet, zum Zeitpunkt des Selbstmordes nicht mehr in der Wohnung gewesen zu sein. Sie hatten sich so heftig gestritten, dass sie gegangen war. In einer Bar lernte sie einen Mann kennen und mit diesem verbrachte sie die Nacht. Leider kann sie sich nur an seinen Vornamen erinnern, Harry. Die Nachbarin belastet Frau Krüger, da sie zu Protokoll gibt, dass sie Frau Krüger noch bis Mitternacht in der Wohnung gehört hatte. Zu dieser Zeit will Frau Krüger aber schon mit Harry in einem Restaurant zu Abend gegessen haben. Es gibt also nur einen Entlastungszeugen und dieser muss gefunden werden.
Matula zieht also mit Janine durch die verschiedenen Stationen des Todesabend. Doch weder die Kellner, noch der Portier kann sich an sie oder Harry erinnern. Auch der Staatsanwalt sucht nach Harry, da er der festen Überzeugung ist, dass es diesen nicht gibt. Für ihn stellt sich die Sache mittlerweile anders dar, es ist nämlich ein Abschiedsbrief des Mannes aufgetaucht. Er glaubt, dass beide im Streit beschlossen hatten, sich das Leben zu nehmen. Frau Krüger hat die Schlaftabletten aber nur scheinbar eingenommen und solange gewartet, bis sie sicher war, dass ihr Mann die tödliche Dosis geschluckt hatte. Dann erst ist sie gegangen.
Es ist also unerlässlich, Harry zu finden. Dr. Renz will deshalb einen Artikel veröffentlichen, doch da es sich bloß um Selbstmord mit Tabletten handelt, ist der Redakteur nicht interessiert. Renz echauffiert sich vor den Augen von Frau Krüger, dass die Presse sich nur dafür interessieren würde, wenn es eine Sensation ist. Frau Krüger gibt der Presse deshalb ihre Sensation. Sie begibt sich auf das Dach eines Hochhauses und droht damit, zu springen, wenn man ihr nicht den Artikel bewilligt. Und tatsächlich meldet sich daraufhin Harry. Doch die Antworten des angeblichen Zeugen hören sich für Renz zu abgestimmt mit denen von Janine an. Matula soll sich also über ihn umhören. Harry heißt in Wirklichkeit Kurt und ist ein Spieler. In der Todesnacht hat er die ganze Zeit mit anderen Poker gespielt. Er kann demnach nicht mit Janine zusammen gewesen sein. Matula erreicht Dr. Renz kurz bevor er und die beiden ins Gericht wollen. Doch er hat niemanden mitgebracht, der die Pokerrunde bestätigen könnte. Und so geht Renz mit dem falschen Zeugen in die Verhandlung.
 
Regie:Hans-Jürgen Tögel
Jahr:1983
Darsteller:Janine Krüger - Hannelore Elsner
Kurt Weber - Heinz-Werner Kraehkamp
Erich Krüger - Rick Parsé

 

18. Tödliches Viereck

Inhalt: Frau Krüger will sich von ihrem Mann scheiden lassen und bittet Dr. Renz um Hilfe. Doch Harald Krüger lässt sie unmissverständlich wissen, dass, wenn sie sich von ihm trennt, er die gemeinsame Illustrierte ruinieren wird.
Dr. Werner, der Geliebte von Frau Krüger, hingegen zögert, seine Frau und die Kinder zu verlassen. Aber seine Frau glaubt ihm die ständigen Dienstreisen nicht mehr. Sie ahnt, dass er ein Verhältnis hat.
Als sich Frau Krüger und Dr. Werner wieder einmal in ihrem geheimen Hotel treffen wollen, erscheint sie nicht und Werner wird unruhig. Er fährt zu ihrem Haus. Als dort keiner öffnet, verschafft er sich Zutritt über die Terrasse. Er entwendet einigen Schmuck, die herumliegende Pistole und einen Schal, der seiner Frau gehört. Dann entfernt er sich vom Tatort, ohne die Leiche von Susanne anzurühren.
Unterdessen trifft Herr Krüger zusammen mit Matula auf einem Informanten. Dieser spielt ihm ein paar Filme für eine Reportage zu. Nach diesem Treffen lädt Krüger Matula noch auf einen Drink bei sich zu Hause ein. Doch dort entdeckt Matula die Leiche von Susanne Krüger. Die herbei gerufene Polizei geht den Spuren zufolge von Einbruch aus. Krüger selbst hat ein Hieb und Stich festes Alibi. Er war zum Zeitpunkt des Schusses mit Matula unterwegs. Er legt den Verdacht aber auch auf Susannes Geliebten Dr. Werner.
Werner war nach Hause gefahren und hatte da auf seine Frau gewartet. Als sie total zerstreut ankam sprach er mit ihr ab, dass sie zusammen im Kino waren. Doch die Polizei verdächtigt Frau Werner, da man in ihrem Haus einen Waffenschein gefunden hatte, nur keine Waffe dazu.
Derweilen lässt sich Dr. Renz in seinen Haus eine automatische Alarmanlage einbauen. Als man ihm erklärt, dass sie mit Lichtschranken auf Bewegungen reagiert, kommt ihm ein Gedanke. Mord in Abwesenheit des Mörders.
 
Regie:Theo Mezger
Jahr:1983
Darsteller:Karin Werner - Monika Lundi
Dr. Werner - Peter Arens
Susanne Krüger - Claudia Wedekind
Harald Krüger - Arthur Brauss

 

19. Strich durch die Rechnung

Inhalt: Claude und Agnes Beaufort reisen aus Paris an. Während Claude und Dr. Renz in eine wichtige Konferenz müssen, will Agnes sich mal wieder ihre Geburtsstadt ansehen.
Durch einen Anruf wird die Konferenz plötzlich unterbrochen. Agnes ist entführt worden. Claude soll sich sofort zurück ins Hotel begeben um dort auf weitere Anweisungen zu warten. Im Hotelzimmer findet er auch gleich eine Notiz. Die Entführer wollen 3 Millionen Mark haben, der Übergabeort würde allerdings erst später bekannt gegeben. Dr. Renz versucht Claude davon zu überzeugen, dass es trotz Warnung der Entführer besser ist, die Polizei mit einzubinden. Dieser willigt allerdings nur unter der Bedingung ein, dass sich die Ermittlungen im Hintergrund halten, um Agnes nicht in Gefahr zu bringen.
Claude will nun nach Frankreich zurück fliegen, um das Lösegeld selber zu beschaffen, da sich die französischen Banken ziemlich schwer tun mit dem Geldtransfer nach Deutschland. Matula soll ihm dabei folgen, um sicher zu stellen, ob jemand Claude beobachtet. Als er wieder in Deutschland ankommt, ist er sauer auf Dr. Renz, da sogar die französische Polizei bereits von der Entführung weiß und er wollte doch die Sache geheim halten. In diesem Moment ruft Agnes an. Das Geld soll aus einem Flugzeug abgeworfen werden, genau in dem Moment, wenn die Abwurfstelle per Funk ins Cockpit übermittelt wird. Da Claude immer noch nicht die Polizei dabei haben will, soll Matula mitfliegen. Per Funk teilt Agnes den Abwurfplatz mit. Aber auch Stunden nach der Übergabe ist sie noch nicht wieder aufgetaucht. Claude scheint sichtlich irritierter als zuvor.
Mitten in der Nacht sucht er Matula auf, da er glaubt, dass dieser bereits etwas geahnt hat. Er gesteht ihm, dass die Entführung seiner Frau eine Finte war, um dadurch eine größere Menge Geld unbürokratisch von Frankreich nach Deutschland zu schaffen. Agnes sollte nach der vermeintlichen Geldübergabe wieder auftauchen. Es musste etwas Unvorhergesehenes passiert sein.
 
Regie:Theo Mezger
Jahr:1983
Darsteller:Claude Beaufort - Harald Leipnitz
Agnes Beaufort - Edda Dohrmann-Pastor
Krippochef - Dieter Eppler

 

20. Die große Wut des kleinen Paschirbe

Inhalt: Paschirbe hat den Auftrag bei den Rimbachs, das alte Gewächshaus abzureißen und ein neues Fundament zu legen. Beim Ausschachten entdeckt er plötzlich alte Knochen, die eindeutig von einem Menschen stammen. Er deckt sie wieder zu und verlässt das Grundstück. Doch er hat jetzt den richtigen Ausgangspunkt um mit Rimbach eine alte Rechnung zu begleichen.
Rimbach gehört eine Bank, in der auch Paschirbe früher beschäftigt war. Als er aber mit Alkohol am Steuer erwischt wurde, verlor er seine Stellung. Nun macht er Rimbach für seinen weiteren sozialen Abstieg verantwortlich. Er droht ihm, dass er seinen Fund publik macht und damit das angeschlagene Bankunternehmen vernichtet. Die Gebeine sollen vom Cousin des Vaters stammen. Als dieser vor 35 Jahren verschwand, nahm man an, Rimbach senior habe ihn umgebracht.
Rimbach wendet sich sofort an Dr. Renz. Doch dieser sieht keine juristische Macht über Paschirbe, da er nicht wirklich eine Erpressung versucht. Er will kein Geld, sondern nur das Ansehen der Rimbachbank zerstören. Aber Dr. Renz meint, man sollte es trotzdem versuchen, ihm mit Geld die Sache auszureden. Paschirbe erzählt jedoch seine Geschichte der Presse und die Polizei gräbt die Gebeine aus. Allerdings kommt kein vollständiges Skelett zum Vorschein, sondern nur zwei Beinstümpfe.
Währenddessen versucht Matula etwas über die Herkunft der Knochen in Erfahrung zu bringen. Am Grundstück der Rimbachs führt eine alte Bahnstrecke entlang und eine alte Frau verrät ihm, dass sich dort vor etwa 35 Jahren ein schwerer Unfall zugetragen hat. Dabei sind einem Mann beide Beine abgetrennt worden und um diese Gliedmassen handelt es sich wahrscheinlich bei den Knochenresten.
Dr. Renz verfällt in seiner Not auf die Idee, per Zeitungsinserat den damals verschwundenen Cousin zu suchen und tatsächlich nach einiger Zeit taucht er leibhaftig auf.
 
Regie:Michael Lähn
Jahr:1983
Darsteller:Paschirbe - Heinz Schubert
Eva Fuhrmann - Louise Martini
Hans-Joachim Rimbach - Harald Kuhlmann

 

21. Totes Kapital

Inhalt: Schreinermeister Willi Kunze feiert seinen fünfzigsten Geburtstag. Seine Stammtischkumpel inserieren unterdessen, als Scherz, in der Zeitung seine Todesanzeige. Über diese kann Kunze allerdings gar nicht lachen.
Leider geht seine Schreinerei momentan nicht so gut, was ihn dazu nötigt, sich um einem Kredit zu kümmern. Doch das Bankhaus verweigert ihm diesen, da er eine falsche Selbstauskunft über sich gegeben hatte. Laut der Schufa hat er bereits einen Kredit über 50000 Mark bei einer anderen Bank, doch Kunze weiß nichts von dem Geld. Er schildert seinen Fall auf Matulas anraten Dr. Renz, um den Falscheintrag bei der Schufa zu löschen.
Dr. Renz sucht deshalb mit Kunze Herrn Altmann auf, dieser ist der Direktor der Bank, die den Kredit vergeben hat. Aber dieser verweist die beiden nur an Frau Zänker, die das Geschäft vermittelt hatte. Als Dr. Renz und Kunze aus Altmanns Büro verschwunden sind, ruft er diese Frau Zänker an und warnt sie vor. Aber sie behält die Nerven und tut so, als ob sie Willi Kunze wieder erkennt. Außerdem kann sie die Verträge des Kreditgeschäftes vorweisen.
Dr. Renz glaubt nun, dass hinter der Sache etwas Größeres stecken könnte, zumal Kunzes Unterschrift von der Sachverständigen als echt erklärt wird.
Die Sache wird nun ein Fall für Matulas Spürnase.
 
Regie:Michael Meyer
Jahr:1984
Darsteller:Doris Zenker - Loni von Friedl
Klaus Altmann - Karl Michael Vogler
Willi Kunze - Bruno Dallansky

 

22. Auf eigene Gefahr

Inhalt: Matula besucht seine langjährige Freundin Gerti Breuer. Diese wohnt, zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in einem neuen Haus, weitab von Frankfurt und vom Leben. Zudem vetrügt sie ihr Mann. Gerti hat eine Hotelrechnung gefunden, von einem Hotel in Frankfurt, obwohl er ihr versichert hatte, aus geschäftlichen Gründen zu verreisen. Was sonst sollte dahinter stecken, als eine andere Frau. Sie bittet Matula um Hilfe.
Wenig später muss Herr Breuer wieder auf Geschäftsreise. Aber diesmal informiert sie Matula und er hängt sich an dessen Fersen. Doch Breuer fährt mit einem Auto nach Wiesbaden, in das Hotel Flora. Dort nimmt er sich ein Zimmer und wartet den Abend ab. Matula muss seiner Auftraggeberin mitteilen, dass keine Frau sein Zimmer betreten hat. Am nächsten Morgen hört Matula im Radio, dass in eben diesem Hotel der Nachtportier niedergeschlagen und mehrere Schließfächer aufgebrochen wurden. Matula ist ratlos, er will kein Denunziant sein und deshalb sucht er Gerti auf. Er gibt ihr und ihrem Mann die Chance, sich bis zum nächsten Tag selber zu stellen, ansonsten muss er sich an die Polizei wenden.
Bevor dieses Ultimatum abläuft klingelt die Polizei bei Matula und findet bei einer Durchsuchung seines Autos teilweise den Schmuck aus dem Raub. Er wird verhaftet. Ein Juwelier, dem er angeblich den Schmuck zum Kauf angeboten hatte, gab den Tipp. Bei den Ermittlungen wird auch Fräulein Otten befragt. Sie arbeitet im Hotel Flora und hat das Zimmer des Täters vergeben. Auf einem Bild erkennt sie Matula wieder, doch er war nicht der Gast, aber genau zum selben Zeitpunkt habe er im Hotel herumgeschnüffelt. Vielleicht war er der Komplize.
Dr. Renz drängt nun Matula seinen Auftrag preiszugeben. Daraufhin stattet der Kommissar mit Dr. Renz den Breuers einen Besuch ab. Aber Gerti streitet einen Auftrag ab und gibt ihrem Mann für den Abend der Tat ein Alibi. Trotzdem soll Herr Breuer zu einer Gegenüberstellung mitkommen. Doch Fräulein Otten erkennt ihn als den Gast nicht wieder. Dafür identifiziert der Juwelier Matula.
Die Karten stehen sehr schlecht für Matula. Nun muss Dr. Renz recherchieren. Er befragt nochmals Fräulein Otten, ob sie Breuer wirklich noch nie begegnet sei. Er fragt, wo sie vorher gearbeitet habe. Vielleicht ja genau in dem Hotel, in dem Breuer das letzte mal gastierte und in dem ebenfalls genau in dieser Nacht geraubt worden war. Der Täter musste einen Informanten gehabt haben, der ihm sagte, wo es etwas zu holen gab.
Mit diesen Fragen hat Dr. Renz Fräulein Otten nervös gemacht.
 
Regie:Michael Mackenroth
Jahr:1984
Darsteller:Gerti Breuer - Gila von Weitershausen
Lothar Breuer - Hartmut Solinger
Antje Otten - Ute Christensen

 

23. Elf Jahre danach

Inhalt: Frauke Kuiper schildert Dr. Renz die Geschichte eines Mordes vor elf Jahren. Ihre Tochter Ann war damals Zeuge, als ihr erster Mann Lemke, ihren zweiten Mann und Vater von Ann erschoss. Nun soll Lemke entlassen werden und Frauke fürchtet um die Sicherheit ihrer Tochter. Sie möchte, dass Lemke rund um die Uhr von Matula beschattet wird. Ann hingegen wollen sie auf eine längere Reise schicken, damit sie aus dem Gefahrenbereich kommt. Doch Ann besteigt das Flugzeug nicht, sondern verschwindet heimlich mit ihrem Freund Zombie.
Als Lemke Matula mit einem Trick abhängt, versucht dieser Kontakt zu seiner Auftraggeberin zu bekommen, doch auch an dieser Front scheint etwas nicht zu stimmen. Man sagt ihm, sie sei aus Gesundheitsgründen in einem Sanatorium. Also versucht Matula Ann zu finden. In Zombies Wohnung hat er Glück. Er verspricht den beiden, der Mutter nichts von ihrem Aufenthaltsort zu sagen, wenn sie sich vor Lemke in der Wohnung einschließt. Wenig später ist Ann jedoch verschwunden. Lemke hat sie mitgenommen, um mit ihr zu reden.
Dr. Renz versucht unterdessen zu Frau Kuiper durchzukommen. Nach einigen schwerwiegenden Argumenten muss Professor Kaiser ihn durchlassen. Doch Frauke scheint völlig abwesend. Renz muss unverrichteter Dinge gehen und trifft, als er zur Tür raus kommt, auf Matula. Dieser hat Lemke und Ann verfolgt, die gemeinsam ebenfalls zum Sanatorium gefahren waren. Um dem nun folgenden Gespräch zwischen Mutter und Tochter beizuwohnen, klettert Matula die Außenfassade des Gebäudes hoch.
 
Regie:Michael Meyer
Jahr:1984
Darsteller:Frauke Kuiper - Ursula Heyer
Ann Kuiper - Judith Brandt
Zombie - Michael Roll
Udo Lemke - Rolf Becker
Professor Kaiser - Bernhard Wicki

 

24. Chemie eines Mordes

Inhalt: Ein schicker Jaguar überfährt im Rotlichtmilieu einen Betrunkenen. Auf Grund von Zeugenaussagen ermittelt die Polizei Dr. Markus als Halter des Wagens. Als man ihn aufsucht und nach dem Auto fragt, ist dieses nicht in der Garage und Dr. Markus wird aufgefordert, einen Alkoholtest zu machen. Da dieser wegen Alkohol am Steuer bereits vorbestraft ist, bittet er Dr. Renz um Hilfe. Immerhin hat er für den Tatabend ein Alibi. Er war bei seinem Schwager und Kollegen Dr. Danzer zum Schachspielen.
Dr. Renz erkundigt sich bei der Polizei nach deren Ermittlungsergebnissen und erfährt, dass der Angefahrene noch im Krankenwagen verstarb. Die Zeugin Ilona Faber hatte das Nummernschild des Jaguars genau erkennen können, da dieser kurz nach dem Aufprall anhielt. Auch der verschwundene Jaguar taucht wieder auf, wenige Straßen von Dr. Martins Haus. Die Polizei glaubt nun, dass er den Diebstahl des Wagens nur vorgetäuscht hatte.
Dr. Martin verdächtigt seinerseits eher seinen ehemaligen Assistenten Birk, gegen den er erst kürzlich einen Prozess gewonnen hatte. Birk hatte ein pharmazeutisches Patent gestohlen und außerdem Dr. Martin die Frau ausgespannt. Und die hatte immer noch Schlüssel zum Haus und zum Auto.
Matula soll diesen Verdachtsmomenten nachgehen. Er findet jedoch heraus, dass Birk wie jede Nacht in der letzten Zeit, in seine gerichtlich gesperrten Lagerhallen eingebrochen war und dort Medikamente für den Verkauf in Portugal entnommen hatte. Damit hat er ein Alibi für die Nacht und auch die Schlüssel, die Dr. Martins Frau noch haben sollte, befinden sich längst wieder in dessen Haus. Aber Dr. Martin fällt ein, dass er vor einem halben Jahr ein anderes Schlüsselbund verloren hatte.
Matula erfährt zufällig von einem aufmerksamen Rentner, dass am Tatabend der Jaguar doch bei Dr. Danzers Haus stand. Aber nicht direkt davor, sondern ein paar Meter weiter, außer Sichtweite. Vielleicht war es ja jemand anderes, der daran interessiert wäre, dass Dr. Martin aus dem Konzern ausgeschlossen würde. Die Zeugin der Tat soll nun helfen.
 
Regie:Eugen York
Jahr:1984
Darsteller:Dr. Alexander Markus - Hansjörg Felmy
Dr. Danzer - Hans Clarin
Ilona Faber - Heidi Brühl

 

25. Die verlorene Nacht

Inhalt: Ein junger Mann läuft blutverschmiert und völlig orientierungslos durch die Straßen. In seiner Tasche findet er ein Bündel Geldscheine, aber er kann sich an nichts mehr erinnern. Nicht mal mehr an seinen Namen. Plötzlich steht er vor Matulas Schild. Ein Detektiv kann ihm vielleicht helfen, seine Identität und die Ereignisse der vergangenen Nacht wiederzufinden. Alles was er weiß ist, dass er heute morgen in einem Bett aufgewacht ist und dass ein ihm bekannter Mann erschlagen in dem Zimmer gelegen hatte. Doch er weiß weder, wo diese Wohnung war, noch den Namen des Toten. Auch seinen eigenen Namen bekommt er nicht mehr zusammen. Matula ist sich nicht sicher, ob er sich strafbar macht, wenn er diesem Mann hilft. Dr. Renz empfiehlt ihm deshalb, erst mal einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann eine schwere Gehirnerschütterung diagnostizieren, mit der häufig eine Amnesie einhergeht. Durch die Fragen des Arztes kann er sich daran erinnern, dass er Rohre verlegt hatte und der Name Willi kommt ihm immer wieder in den Sinn.
Die Polizei informiert Dr. Renz davon, dass man in einem Vorort den Installateur Deubel erschlagen aufgefunden hat. Außerdem fehlt eine größere Summe Bargeld. Der Sohn des Ermordeten, Willi Deubel, erzählt, dass er und der Geselle Uli Grass mit im Haus gewohnt hatten, und das Uli und Deubel häufig stritten. Uli war nun verschwunden und sein Bett war voller Blut. Uli und Willi waren am Tatabend zusammen in die Kneipen gegangen, doch dann hatte sich Willi zu seiner Freundin Elke Kirsch abgesetzt.
Als Renz bei Matula den jungen Mann mit Uli anspricht, fällt diesem wieder einiges ein. Er war tatsächlich mit Willi in den Kneipen, doch als sie mit ein paar Rockern Streit bekamen war Willi getürmt und die Rocker hatten ihn zusammengeschlagen. Matula sucht mit Uli daraufhin die Rocker auf und die bestätigen diese Geschichte. Sie hatten Uli bewusstlos liegengelassen und Willi war geflohen.
Auf Grund der Tatsachen glaubt Matula, dass Willi zu seinem bewusstlosen Freund zurückgekommen war und ihn nach Hause gebracht hatte. Dort war es zum Streit mit dem Vater gekommen und zu der Tat. Dann hatte Willi dem immer noch bewusstlosen Uli das Geld zugesteckt und war zu seiner Freundin gefahren, um sich ein Alibi zu beschaffen. Es müssen sich also Blutflecken von Uli in dem Wagen von Willi befinden, doch diese Flecken finden sich seltsamerweise in Elkes Wagen.
 
Regie:Kaspar Heidelbach
Jahr:1984
Darsteller:Uli Grass - Christoph M. Ohrt
Elke Kirsch - Maja Maranow
Heinrich Deubel - Hans-Helmut Dickow
Willi Deubel - Max Wigger

 

26. Zuckerbrot und Peitsche

Inhalt: Herr Bertram, von Beruf Steuerprüfer, wird vor seinem Haus zusammengeschlagen. Seine Frau erhält anonym einen sehr teuren Ring und dann wird auch noch sein Auto von einem Laster zusammen gedrückt. Er kann sich diese Vorfälle nur damit erklären, dass Frau Hufschmid dafür verantwortlich ist. Diese hat eine Firma für den Export von Obst und Gemüse. Bertram führt dort derzeit eine Steuerprüfung durch und ist auf einige Ungereimtheiten gestoßen. Doch weder die Polizei noch seine Vorgesetzten scheinen die richtigen Ansprechpartner für seine Verdächtigung zu sein. Immerhin wurde er vor einiger Zeit schon einmal bedroht, aber weil er nichts beweisen konnte, sprach man von Verfolgungswahn. Deshalb wendet er sich erst mal an Dr. Renz und Matula.
Dr. Renz kommt nun auf die Idee, einen zweiten fiktiven Prüfer mit in die Firma einzuschleusen. Wenn sich die Hufschmid nun auch an den zweiten Mann heranwagt, dann hätte man vielleicht einen schlüssigen Beweis. Also tritt Dr. Renz am nächsten Tag seine neue Stelle als Herr Wendrich an. Frau Hufschmid und ihr Buchhalter Kiester bietet ihnen jegliche Hilfe an. Und tatsächlich scheint es so, als wolle sie nun auch Wendrich zu bereden, beide Augen bei der Prüfung zu schließen.
Am anderen Morgen fällt an einer Baustelle ein großer Stein dicht neben Renz zu Boden. Und kaum im Büro der Hufschmid eingetroffen, bietet sie den beiden Prüfern eine Reise zu besonders günstigen Kondition an. Als sie mit Dr. Renz mal allein ist, gesteht sie ihm, dass sie in den letzten Jahren mehrfach den Arbeitern keine Lohnsteuer abgezogen hatte. Doch das erklärt trotzdem nicht die Summe von ca. 20.000 Mark, die jeden Monat vom Firmenkonto fehlen.
Als Dr. Renz am Abend Wendrichs Wohnung betritt, findet er einen Schuhkarton voller Geld. Mit Matula zusammen fährt er daraufhin zu Frau Schufschmid, um sie zur Rede zu stellen. Dort aber öffnet niemand auf das Klingeln. Matula hört jedoch das Motorengeräusch aus der geschlossenen Garage.
 
Regie:Bernd Fischerauer
Jahr:1984
Darsteller:Frau Hufschmid - Kathrin Ackermann
Herr Bertram - Towje Kleiner
Herr Kiester - Siegfried Kernen

 

27. Morgengrauen 1/3

Inhalt: Matula erwacht aus seiner Bewusstlosigkeit. Noch etwas orientierungslos durchsucht er die Zimmer des großen Hauses. Als er plötzlich vor dem geöffneten Tresor die Leiche eines Mannes findet und neben ihm liegt Matulas Dienstwaffe. Da das Telefon nicht funktioniert, ist er gezwungen das Haus zu verlassen, um die Polizei zu rufen. Doch kaum biegt er vom Grundstück, als die Polizei ihn stellt und zum Verhör mitnimmt.
Was passiert war, kann Matula nur noch stückweise nachvollziehen, da er große Kopfschmerzen hat. Er erzählt, dass er erst seit wenigen Tagen in diesem Anwesen als Hausmeister tätig ist. Doch sein eigentlicher Auftrag lautet, den Besitzer Dr. Winzer zu beschützen. Dieser arbeitet für eine Waffenfirma und erlaubt nicht, dass ihn Sicherheitsleute bewachen und so soll Matula das heimlich tun. Da er aber der einzige Mensch war, der sich zur Tatzeit im Haus aufgehalten hat und die Mordwaffe seine ist, ist er natürlich der Hauptverdächtige. Doch der Kommissar lässt ihn ziehen.
Matula fährt erst mal zu Dr. Renz um sich anwaltlichen Rat zu holen. Der stellt sofort fest, dass Matula wohl durch eine Injektion betäubt worden war. Deshalb schickt er ihn erstmal zum Arzt. Doch als Matula danach in seine Wohnung kommt, muss er feststellen, dass jemand hier war und unter dem Billardtisch einige Papiere versteckt hat. Und genau in dem Moment klingelt die Polizei an der Tür, um eine Wohnungsdurchsuchung durchzuführen. Matula kann dies alles nicht erklären und wird vorläufig festgenommen.
Dr. Renz versucht nun alles um seinen Freund Matula aus dieser Misere herauszuholen, aber es ist fast aussichtslos, bis Matula flieht.
 
Regie:Michael Mackenroth
Jahr:1984
Darsteller:Helga Winzer - Heidelinde Weis
Nathalie Winzer - Désirée Nosbush
Kommisar Urban - Jürgen Schmidt
Staatsanwalt Ahrendt - Edwin Noël

 

28. Morgengrauen 2/3

Inhalt: Matula ist immer noch bestrebt, seinen Auftraggeber Peters zu sprechen. Da er in der Firma kein Glück hat, versucht er es am Abend in dessen Haus. Doch Peters verleugnet, Matula überhaupt zu kennen. Dr. Renz dagegen glaubt, dass die HEG Matula nur engagiert hat, damit man einen Sündenbock hat.
Von Frau Winzer erfährt Matula, dass Herr Winzer am Tatabend gar nicht in Frankreich war, sondern in Brüssel. Es wäre für ihn also ein leichtes gewesen, mit seinem schnellen Ferrari in kürzester Zeit nach Frankfurt zu fahren und auch wieder zurück. Und der ehemalige Hausmeister erkennt den Toten wieder. Er war bei der Tochter des Hauses Nathalie zu Besuch. Matula beschließt nach Frankreich zu fahren und Winzer persönlich zu den Vorfällen zu befragen und Dr. Renz soll herausfinden, ob jemand den Ferrari in der Tatnacht an der Grenze gesehen hat.
Kaum in Frankreich angekommen, sucht Matula Dr. Winzer auf. Er will wissen was im Safe war und ob er den Toten, Pablo, kennt. Doch zu Matulas Pech ist der Staatsanwalt ebenfalls bei Dr. Winzer und alarmiert die Polizei. Leblanc, der Sicherheitschef behält ihn von dieser Sekunde an im Auge.
Von einem Mann aus einer Bar erfährt Matula von Claudine, einer ehemaligen Geliebten des Dr. Winzer. Zu Matulas Verwunderung trifft er in deren Restaurant auf seinen Auftraggeber Peters, der dort ganz gemütlich speist und ein Gespräch mit ihm sucht. Matula soll auch weiterhin den Mund über seinen Auftraggeber halten und sich der Polizei entziehen, doch er lässt sich nicht bestechen. Von Claudine erfährt er dann, dass er am Jachthafen die Umgebung beobachten soll. Und tatsächlich fährt Dr. Winzer vor und begibt sich auf eines der Boote. Dort befindet sich Nathalie, Winzers Tochter. Aber als Matula mit ihr sprechen will, reagiert sie hysterisch und kreischt nach Hilfe.
Kaum der Polizei entkommen taucht Leblanc auf und lässt Matula nach Frankfurt ausfliegen. Dort wird er wieder in Gewahrsam genommen.
 
Regie:Michael Mackenroth
Jahr:1984
Darsteller:Helga Winzer - Heidelinde Weis
Dr. Winzer - Armin Mueller-Stahl
Nathalie Winzer - Désirée Nosbush
Leblanc - Pierre Londiche

 

29. Morgengrauen 3/3

Inhalt: Nun endlich kommt es zu Matulas Gerichtsverhandlung. Dr. Renz wollte dazu auch Nathalie und Dr. Winzer als Zeugen vorladen lassen, doch die beiden bleiben mit einer Entschuldigung der Anhörung fern. Dafür kann Peters, Matulas Auftraggeber, befragt werden, doch leugnet er erneut, Matula je gesehen zu haben. Die Verteidigung scheint wirklich schwer zu werden, zumal die Polizei bei der Spurensicherung unzählige Fehler gemacht hat, die den Angeklagten nicht entlasten.
In der Pause bitte Dr. Renz Frau Winzer um ein Gespräch. Dabei macht sie ganz andere Angaben, als vor Gericht. Sie verrät, dass Nathalie die Geliebte ihres Vaters ist, denn er ist nicht ihr leiblicher Vater. Und am Abend taucht plötzlich Leblanc in Dr. Renz Haus auf. Er hat sich Eintritt verschafft, um ihm zu drohen, nicht noch weiter in der Sache zu forschen. Renz lässt sich davon allerdings nicht einschüchtern.
Am nächsten Verhandlungstag meldet sich Dr. Winzer zu Wort. Er entlastet Matula und nimmt die gesamte Schuld auf sich. Er habe geschossen und den Umstand, dass Matula bewusstlos war, ausgenutzt, um seine Tat zu vertuschen. Doch Matula erklärt dem Gericht, dass diese Version nur die halbe Wahrheit sei. Nathalie Winzer ist die Einzige, die den Fall auflösen kann.
Da entdeckt Matula Nathalie im Zuschauerraum.
 
Regie:Michael Mackenroth
Jahr:1984
Darsteller:Helga Winzer - Heidelinde Weis
Nathalie Winzer - Désirée Nosbush
Dr. Winzer - Armin Mueller-Stahl
Richterin - Thekla Carola Wied
Staatsanwalt Ahrendt - Edwin Noël
Leblanc - Pierre Londiche

 

30. Immer Ärger mit Ado

Inhalt: Ado Tschibula, der schon sehr lange Mandant von Dr. Renz ist, sucht diesen auf, um sich Rat in einer schwierigen rechtlichen Frage zu holen. Da Renz jedoch Terminprobleme hat, lädt er ihn zum Abend zu sich nach Hause ein. Dort erzählt ihm Ado, dass er eine Straftat vorhat und nun wissen will, was er dafür gerichtlich erwarten muss. Dr. Renz lässt sich allerdings nicht auf dieses Spiel ein. Er hat Ado schon unzählige Male verteidigt und weiß deshalb genau, dass Ado bei der nächsten Tat die Sicherungsverwahrung droht. Ihm fällt es schwer, zwischen Unrecht und Recht zu unterscheiden und so scheint er sich auch diesmal in eine missliche Lage zu manövrieren.
Dr. Renz glaubt, in den wagen Andeutungen seines Mandanten rausgehört zu haben, dass sich dieser mit seiner Tat an seinem derzeitigen Arbeitgeber bereichern will. Er schaltet Matula ein. Dieser fängt alsbald bei dem Bauunternehmer Kluge an und darf mit Ado Wände verputzen. Es gelingt ihm recht schnell das Vertrauen des Mannes zu erlangen und dabei auch hinter dessen Absichten zu blicken. Er kann tatsächlich seinen Arbeitgeber Kluge nicht ausstehen, da sich dieser, laut Ado, unrechtmäßig bereichert. Außerdem weiß er von einem Tresor in Kluges Wohnung und auf den scheint Ado scharf zu sein.
Dr. Renz schildert Kluge seinen Plan. Er soll den Einbruch von Ado und Matula zulassen. Wenn Ado dann vor dem geöffneten Tresor steht, will Dr. Renz aus einem anderen Zimmer hinzutreten und Ado auf frischer Tat ertappen. Er erhofft sich dadurch, Ado endgültig von seinen Diebeszügen zu heilen. Doch zum verabredeten Zeitpunkt erscheint Ado nicht.
 
Regie:Ilse Hofmann
Jahr:1984
Darsteller:Ado Tschibula - Wolfgang Reichmann
Bauunternehmer Kluge - Heiner Lauterbach

 

31. Der Versager

Inhalt: Werner Hassler betreibt mit seiner Frau einen Sanitärgroßhandel. Eines Abends hört der Wachmann auf dem Gelände Schüsse und findet Hassler kniend neben der Leiche seines Bruders. Hassler beteuert natürlich seine Unschuld und verweist darauf, dass er zum Zeitpunkt der Schüsse mit einem späten Kunden im Lager war. Verängstigt wendet er sich an Dr. Renz, denn der Kunde, der ihn entlasten könnte, hat sich aus dem Staub gemacht und nicht mal seinen Namen hinterlassen. Renz schickt Matula los, eben diesen Kunden, der noch nach Feierabend im Geschäft war, zu finden. Was die Suche erschwert, der Mann hatte schwarz gearbeitet und nun leugnet er alles aus Angst, Schwierigkeiten zu bekommen.
Die Frau von Hassler erzählt unterdessen Matula von ihrer zerrüteten Ehe und dass sie mit dem Schwager ein neues Leben anfangen wollte. Ihr Mann hatte nie ein gutes Verhältnis zu seinem Bruder und hielt ihn für einen Versager. Als er von dem Verhältnis erfuhr, wurde er wahnsinnig. Matula, der zunehmend die Distanz zu der flirtenden Frau Hassler verliert, ermittelt bald gegen seinen Mandanten. So kommt es, dass Dr. Renz Matula wieder auf den rechten Weg helfen muß.
 
Regie:Pete Ariel
Jahr:1985
Darsteller:Claudia Hassler - Christine Wodetzky
Werner Hassler - Michael Hinz
Klaus Münster - Lobschatz

 

32. Sechs Richtige

Inhalt: Martin Krafft hat einen Sechser im Lotto, da er aber von seiner Ehefrau getrennt lebt, hat er vorsorglich seinen Tippschein auf den Namen seiner neuen Freundin Maria Berngiesser ausgefüllt. Um aber auch nicht mit ihr teilen zu müssen, wendet er sich an die Lottogesellschaft und erklärt Herrn Reichert, dass er auf dem Tippschein unleserlich geschrieben hat, denn sein Name sei nicht Maria, sondern Mario. Reichert nimmt diese Änderung vor, ohne sich den Ausweis zeigen zu lassen, doch er ahnt, dass hier etwas nicht stimmt. Kaum ist Krafft aus seinem Büro, sieht er ins Telefonbuch und findet dort nur eine Maria. Es kommt ihm eine Idee.
Die Noch-Ehefrau Hildegard Krafft bemerkt, dass bei der Lottoziehung die Nummern ihres Mannes gezogen worden. Als sie Martin nach dem Gewinn fragt, verneint er, dass er überhaupt noch spielt. Hildegard glaubt ihn nicht und wendet sich an Dr. Renz. Er soll nun bei der Lottogesellschaft nachfragen, doch dort kann man ihm bestätigen, dass kein Martin Kraft unter den Gewinnern ist. Da man juristisch nicht weiter helfen kann, verweist Dr. Renz an Matula. Doch plötzlich ist der Ehemann spurlos verschwunden.
 
Regie:Michael Meyer
Jahr:1985
Darsteller:Martin Krafft - Hans Brenner
Herr Reichert - Robert Stromberger
Hildegard Krafft - Donata Höffner

 

33. Fluchtgeld

Inhalt: Der inhaftierte Ewald Kurr kann bei seiner Gerichtsverhandlung mit einem anderen Häftling, Hans Beckers fliehen. Als die beiden das Gerichtsgebäude verlassen kommt es zu einem Schusswechsel mit einem Polizisten, wobei Kurr ins Bein getroffen wird. Wenig später wird Dr. Renz vom Oberstaatsanwalt zu einem vertraulichen Gespräch gebeten. Die Polizei hatte eine junge Frau bei einem versuchten Banküberfall festgenommen. Sie war bei der Ausführung der Tat aber so dilletantisch vorgegangen, dass man von Hintermänner ausgeht. Die Frau weigert sich allerdings strickt, der Polizei Auskunft zu geben, nicht mal ihren Namen gibt sie preis. Der Einzige, dem sie sich anvertrauen will, ist Dr. Renz. Ihm erzählt sie unter vier Augen, dass am Nachmittag plötzlich ein Mann vor ihrer Tür stand und sie mit einer Waffe bedroht hatte. Der verwundete Mann hatte ihren eineinhalbjährigen Sohn Andi als Geisel behalten und sie losgeschickt, um durch den Banküberfall Geld zu beschaffen. Ellen Schweppe, so der Name der Frau, vermutet, dass der Täter ein ausgebrochener Knastkamerad ihres Mannes sei und er deshalb zu ihr gekommen war. Renz verspricht gegenüber der Polizei absolutes Stillschweigen zu bewahren und erstmal selber, mit Hilfe von Matula, zu ermitteln.
Während Dr. Renz in der benachbarten Wohnung einer Freundin von Ellen Schweppe wartet, macht sich Matula allein zur Wohnung auf. Als nach seinem Klingeln keiner öffnet, schließt er vorsichtig die Tür auf, doch dahinter wartet schon der bewaffnete Gangster.
 
Regie:Kaspar Heidelbach
Jahr:1985
Darsteller:Ewald Kurr - Claude-Oliver Rudolph
Hans Beckers - Gottfried John
Ellen Schweppe - Pola Kinski

 

34. Schwarze Zahlen

Inhalt: Vera Eschholz will sich von ihrem Mann Werner trennen und hat ohne sein Wissen die Scheidung eingereicht. Werner lädt aus diesem Grund Dr. Renz zu sich nach Hause ein, um sich von ihm für die Scheidung beraten zu lassen. In diesem Moment klingeln zwei Männer an der Tür und bedrohen Herrn Eschholz und Dr. Renz mit Pistolen. Sie geben an, Frau Eschholz auf offener Strasse entführt zu haben und zwingen nun Herrn Eschholz dazu den Tresorschlüssel zu holen und mit ihnen in das Auktionshaus zu fahren, um den Schmuck und die Wertgegenstände aus dem Tresor zu holen.
Als Vera kurz darauf frei gelassen wird, verdächtigt sie sofort ihren Mann. Sie glaubt, dass er die Entführung und den anschließenden Diebstahl nur vorgetäuscht hat, um so bei der Scheidung nichts zahlen zu müssen. Plötzlich meldet sich bei Werner Eschholz ein Mann am Telefon und behauptet einer der Entführer zu sein und fordert von Eschholz 1 Million Schweigegeld, da die Kassetten aus dem Tresor angeblich leer waren und er will nun seinen verdienten Anteil.
Eschholz wendet sich in seiner Not an Dr. Renz und Matula und tatsächlich kann Matula den Anrufer ausfindig machen. Nach einer fiktiven Geldübergabe kann er diesen sogar bis zu seiner Wohnung verfolgen. Doch am nächsten Tag wird der Mann tot aufgefunden und Matula gerät unter Tatverdacht.
 
Regie:Michael Mackenroth
Jahr:1985
Darsteller:Werner Eschholz - Udo Vioff
Vera Eschholz - Anaid Iplicjian
Hans-Georg Panczak, Karl-Heinz Hess

 

35. Rotkäppchen

Inhalt: Vor Matulas Tür sitzt ein junges Mädchen und wartet auf den Detektiv, damit er ihr bei der Suche nach ihrem Vater helfen soll. Die Eltern des Mädchens sind seit 12 Jahren geschieden und die Mutter lebt mit ihr und den Geschwistern seither in Dänemark. Alice, so der Name des Mädchens, berichtet Matula vom Tod ihrer Mutter und dass sie dies dem Vater mitteilen wolle. Sie kann den Aufenthaltsort ihres Vaters aber nicht finden, da dieser vor der Polizei untergetaucht ist.
Zusammen mit Matula fährt sie deshalb vor das Haus, wo die Familie früher gelebt hatte. Doch niemand öffnet die Tür, weshalb sich Matula bei den Nachbarn umhört. Doch die Nachbarin alarmiert die Polizei und Matula wird mitgenommen. Bei dem anschließenden Verhör merkt Matula, dass die Polizei ihm gewisse Dinge verheimlicht und er ahnt, dass etwas nicht stimmt.
Als Matula Alice zur Rede stellt gibt sie zu, dass nicht sie den Vater sprechen wollte, sondern dass ihr Vater sich nach 12 Jahren bei ihr gemeldet hatte und sie bat nach Frankfurt zu kommen und sich bei der Adresse des Hauses zu melden. Nun ist sie verzweifelt, da man ihr in dem Haus nicht aufmacht.
Matula erzählt die merkwürdige Geschichte Dr. Renz und als der den Namen des Vaters, nämlich Hufschmidt hört, erinnert er sich daran, dass er einmal die Kläger gegen Hufschmidt vertreten hatte. Hufschmidt hatte viele Anleger um ihr Geld betrogen und war dann kurz vor dem Prozess verschwunden. Seine Firma und Finanzen hatte er kurz zuvor seiner Geliebten Sheila übertragen, so dass man nicht an das Geld heran kam. Und eben diese Sheila lebt nun in dem Haus.
Dr.Renz versucht bei den Recherchen zu helfen, indem er sich mit dem Rechtsanwalt und Geschäftsleiter der Firma, Dr. Zimmer trifft. Er will so Hufschmidt aus seinem Versteck locken. Doch weder Matula noch Alice und selbst Dr. Renz merken nicht, dass sie nur benutzt werden, um einen Mord zu vertuschen.
 
Regie:Michael Mackenroth
Jahr:1985
Darsteller:Alice - Katharina Abt-Meyer
Sheila - Karin Boyd
Dr. Zimmer - Klaus barner
Ralf Richter, Hansjoachim Krietsch

 

36. Blutsbande

Inhalt: Monika Brauer ist verzweifelt, ihr Sohn Bernd soll seine ehemalige Freundin Elvira am Abend ihres Geburtstages erstochen haben. Bernd wollte dass sich das Mädchen von ihrem neuen Freund Alf trennt und zu ihm zurückkehrt. Da sie dies nicht wollte, musste sie sterben.
Bernds Mutter ist jedoch von der Unschuld ihres Sohnes absolut überzeugt und bittet Dr. Renz um Hilfe. Dieser weiß sich allerdings keinen Rat und empfiehlt ein Geständnis, um im nahenden Prozess bessere Karten zu haben. Als jedoch ein zweites Mädchen tot aufgefunden wird, kommt der Verdacht auf, dass es sich um einen Serienmörder handeln könnte. Die Polizei schließt auch einen Trittbrettfahrer nicht aus, der den ersten Mord nur kopieren wollte. Als Matula mit seinen Recherchen bei Bernds Bruder Pit und dem Freund Rolf nicht weiterkommt begibt er sich undercover zu den Punkern, die auf dem Gelände hausen, auf denen die Leichen gefunden wurden. Und tatsächlich erfährt er ein interessantes Detail aus der ersten Mordnacht, welches ihn auf die Spur des Mörders bringt.
Doch auch wenn nun der erste Mord aufgeklärt ist, stellt sich noch die Frage nach dem Täter des zweiten Mordes, doch diesmal hat Renz die richtige Intuition.
 
Regie:Bernd Fischerauer
Jahr:1985
Darsteller:Monika Brauer – Helga Anders
Bernd Brauer – Michael Roll
Pit Brauer – Martin May
Alf Christen – Christoph Waltz
Gerd Böckmann, Annette von Klier

 

37. Scheidung in Weiß

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Folge.
 
Regie:
Darsteller:

 

38. Erben und sterben 1/2

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Folge.
 
Regie:
Darsteller:

 

39. Erben und sterben 2/2

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Folge.
 
Regie:
Darsteller:

 

40. Todestag

Inhalt: Karl Wilbrand ist Chef einer großen Gärtnerei. Nach über 20 Jahren Ehe hat er sich von seiner Frau scheiden lassen um eine neue, viel jüngere Frau zu heiraten. Doch nach einiger Zeit muss er feststellen, dass seine Entscheidung falsch war. Nicht nur, dass sich die neue Frau nicht in den Betrieb einordnen kann und von den Arbeitern geschnitten wird. Sie betrügt ihren Mann auch noch mit jemandem aus dem Golfclub.
Eines Tages wird Milbrand von seinem Vorarbeiter Paul Lüdke bewusstlos in der Garage gefunden. Der Motor des Autos lief noch, so dass es nach einem Selbstmordversuch aussah. Milbrand erzählt Dr. Renz jedoch, dass er in der Garage einen Schlag auf den Kopf bekommen hatte. Matula soll sich nun zur Tarnung unter die Arbeiter der Gärtnerei mischen, um Milbrand zu beschützen und gleichzeitig heraus zu bekommen, wer hinter dem Anschlag stecken könnte.
Leider kann Matula nicht verhindern, dass Milbrand allein weg fährt und plötzlich spurlos verschwindet. Er war auf dem Weg zum Unfallort seines Sohnes, wo er sich mit seiner geschiedenen Frau verabredet hatte. Sie wollten dort gemeinsam Blumen an die Unfallstelle legen. Aber Milbrand taucht nicht mehr auf.
Matula recherchiert nun in alle Richtungen, vor allem Lüdke erscheint ihm verdächtig. Dr. Renz wird aber schon bald anhand der Fülle von Beweisen stutzig. Irgendwas kann da nicht stimmen.
 
Regie:Claus Peter Witt
Jahr:1985
Darsteller:Karl Wilbrand - Walter Buschhoff
Karin Wilbrand - Iris Berben
Paul Lüdke - Hans-Helmut Dickow
Anne Wilbrand - Regine Lutz
Gunter Bonte - Peter Lakenmacher
Claus Berlinghof, Suavi Eren, Raider Müller-Elmau, Jobst Noelle, Peter Schlapp

 

41. Schwind passt auf

Inhalt: Frau Keller findet in den Sachen ihrer kürzlich verstorbenen Tochter Julia einen Brief aus der Kanzlei von Dr. Renz. Da sie den Inhalt nicht versteht, sucht sie den Anwalt auf, damit er ihr die Sache erklärt. Dr. Renz hatte für die Tochter eine Räumungsklage gegen den Mieter ihrer Eigentumswohnung beantragt. Doch Frau Keller beteuert, dass sich ihre Tochter, als einfache Sprechstundehilfe keine Wohnung hätte leisten können. Da Dr. Renz ihr nicht weiter helfen kann, vermittelt er sie an Matula. Der bekommt von Frau Keller drei Tage Zeit in der Sache zu fahnden. Hoffentlich kann er herausfinden, wie die Tochter an das Geld für die Eigentumswohnung gekommen ist. Zuerst stößt Matula auf den Exfreund der Tochter. Diesem hatte sie den Reichtum mit einem Gewinn in der Spielbank erklärt. Doch so einfach scheint die Sache nicht zu sein. Als Matula in alten Bilderalben der Tochter stöbert, bemerkt er, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt die Reiseziele zunehmend kostspieliger wurden. Der Grund für den Geldsegen muss also in diesem Zeitraum liegen.
Da bekommt er von Frau Keller den Hinweis, dass die Tochter eine Zeitlang mit ihrem Chef, dem Zahnarzt Dr. Heumann verlobt war. Widerwillig begibt sich Matula auf den Behandlungsstuhl des Zahnarztes.
 
Regie:Michael Mackenroth
Jahr:1985
Darsteller:Frau Keller - Ilsemarie Schnering
Dr. Heumann - Christian Quadflieg
Herr Bäcker - Dieter Traier
Klaus Götte, Ingrid Domann, Gottfried Herbe, Heinz Meier, Renate Reger, Miroslava Stein, Almuth Ullerich

 

42. T.O.D.

Inhalt: Dr. Renz hat seit geraumer Zeit eine Bewunderin in Person der jungen Journalistin Therese Dorn. Sie sitzt begeistert in den Gerichtsverhandlungen und schwärmt danach mit Dr. Renz wie toll sie seine Kunst als Anwalt findet. Renz fühlt sich zwar geschmeichelt, doch empfiehlt er der Journalistin für ihre neue Reportage lieber das aufregende Leben eines Privatdetektivs, wie Matula. Tatsächlich kann sie schon bald mit Matula auf eine seiner Observationen gehen, doch leider gibt er der Journalistin nicht Preis worum es sich bei dem Einsatz handelt. Als sie im Auto an einem Haus vorbei fahren, werden sie plötzlich Zeugen, wie ein Mann herunter fällt und tot am Boden liegen bleibt. Die Journalisten nutzt sofort die Gelegenheit und steigt aus dem Auto um Fotos für einen Artikel zu machen.
Am nächsten Tag stürmt die junge Frau völlig aufgelöst in das Büro von Dr. Renz. Sie zeigt ihm einem Brief, den man ihr in den Briefkasten gelegt hat. Bei diesem Brief handelt es sich um das Bekennerschreiben eines Wahnsinnigen, der den Mord an dem Mann zugibt. Der mit den Buchstaben T.O.D. Unterzeichnende schreibt, dass der Mann als Drogenabhängiger den Tod verdient gehabt hätte. Die Journalistin möchte den Brief mitsamt einem Artikel in ihrer Zeitung veröffentlichen, doch die Polizei hat ihr dieses verboten. Nun will sie den Rat von Dr. Renz, ob sie veröffentlich soll oder nicht. Renz rät ihr ab, doch er erklärt ihr auch, dass die Polizei ihr gar nichts verbieten kann und sie die Entscheidung mit ihrem Gewissen vereinbaren muss.
Dorn veröffentlicht also den Artikel und schon ein paar Tage später tauchen zwei weitere Bekennerbriefe auf. Matula und Dr. Renz werden langsam stutzig, denn zwischen den Morden besteht außer den Briefen kein Zusammenhang. Sie beschließen ihren Verdacht zu beweisen und stellen eine Falle. Tatsächlich tappt der Briefeschreiber hinein.
 
Regie:Kaspar Heidelbach
Jahr:1986
Darsteller:Therese Dorn - Beate Finckh
Veith Körner - Hannes Jaenicke
Ferdi Straub - Stephan Schwartz
Hans Schulze, Ulrich Matschoss, Manfred Lehmann, Rolf Beuckert, Jeanette Becker, Andre Dietrich, Karl Heinz Hess, Sonja Hörbing, Rolf Hadgin, Andre Pohl, Volker Niederfahrenhorst

 

43. Todsicherer Tip

Inhalt: Der Kriminelle Edgar Woller hat nach einem todsicheren Tipp eine Villa ausgeraubt und übergibt die 3 Schmuckkassetten seinem Auftraggeber. Am nächsten Tag liest er in der Zeitung, dass die Besitzerin der Villa tot vor dem geöffneten Safe gefunden wurde. Es heißt, sie sei von dem Einbrecher getötet worden, als sie ihn überraschte. Woller war bei seinem Bruch aber niemandem begegnet, vor allem hatte er niemanden getötet. In seiner Verzweiflung sucht er Dr. Renz in seinem Haus auf. Renz hatte ihn schon mehrfach verteidigt und ihn beim letzten Mal vor der Sicherungsverwahrung gerettet. Woller berichtet Dr. Renz und dem ebenfalls anwesenden Matula von seinem Einbruch und Matula macht sich sofort auf die Suche nach dem Tippgeber, doch der ist wie vom Erdboden verschwunden.
Dr. Renz macht sich währenddessen auf den Weg zur Tochter der Getöteten, um von ihr zu erfahren, ob die Mutter Feinde hatte. Doch weder die Recherchen von Matula noch von Dr. Renz geben einen Hinweis auf den Tippgeber. Deshalb wartet Matula mit Woller im Auto auf dem Parkplatz des Friedhofes als die Getötete beerdigt wird. Tatsächlich kann Woller den Wagen des Tippgebers auf dem Parkplatz wieder erkennen. Doch am Lenkrad sitzt niemand geringere als die Tochter.
 
Regie:Kaspar Heidelbach
Jahr:1986
Darsteller:Edgar Woller - Tilo Prückner
Anja Droysen - Kornelia Boje
Raimund Seelke - Hanno Pöschl
Margot - Margit Geissler
Andreas Mannkopff, Liesl Christ, Andreas Hoppe, Pete Lancaster, Dany Mann

 

44. Blinder Haß

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Folge.
 
Regie:Bernd Fischerauer
Jahr:1986
Darsteller:Hagenfeld - Sky Dumont
Althoff - Michael Gordon
Imo Heite, Dirk Dautzenberg, Pete Lancaster

 

45. Countdown

Inhalt: Jochen Hartwig versucht auf einer Landstraße Selbstmord zu begehen, doch der LKW, auf den er seinen Wagen frontal zusteuert, kann im letzten Moment ausweichen. Das Motiv für diese Tat ist jedoch rätselhaft, scheint er doch beruflich erfolgreich und zudem glücklich verheiratet zu sein.
Ein paar Tage später trifft er sich mit Dr. Renz beim Golfen und bittet ihn um Hilfe. Er erzählt, dass er vor einiger Zeit mit einer asiatischen Prostituierten geschlafen und sie anschließend erwürgt habe. Die Polizei sei allerdings nicht auf seiner Spur, doch nun versucht jemand, ihn mit dem Wissen um diese Tat zu erpressen. Renz sieht nur die Möglichkeit, dass Matula sich der Sache annimmt und schickt ihn ins Bahnhofsviertel, wo Hartwig die Prostituierte getroffen hatte. Vielleicht kann sich jemand an die Nacht erinnern, doch niemand erkennt Hartwig auf dem Foto wieder, außer einer Bardame. Sie hat Hartwig allerdings nicht mit einer Asiatin sondern mit einem stadtbekannten Gauner gesehen. Als Matula diesen zur Rede stellt, erfährt er, dass Hartwig nach einem bezahlten Killer gesucht hat, um einen Auftragsmord ausführen zu lassen. Jetzt muss Matula nur noch rausfinden, wen er aus dem Weg schaffen wollte, doch da läuft Hartwigs Countdown ab.
 
Regie:Bernd Fischerauer
Jahr:1986
Darsteller:Jochen Hartwig - Heiner Lauterbach
Carola von Seherr, Franjo Marin, Renate Muhri

 

46. Fasolds Traum

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Folge.
 
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47. Zorek muß schießen

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Folge.
 
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48. Zahltag

Inhalt: Drei jugendliche Männer überfallen eine Bankfiliale, doch als sie fliehen wollen, ist bereits eine Polizeistreife vor Ort. Es kommt zu einem Schusswechsel, bei dem einer der Jugendlichen angeschossen wird. Erst als sie sich ein junges Mädchen, welches vor der Bank auf ihre Mutter gewartet hatte, als Geisel nehmen, können sie ungehindert fliehen.
Um dem verletzten Kameraden zu helfen, fahren sie zu dem Haus des Mädchens, denn ihr Vater ist Arzt und soll die Schusswunde des Jungen behandeln. Doch die Polizei hat schnell das Versteck der Bande umstellt und fordert die Herausgabe der Geisel. Als Austausch sollen die Jungs einen Polizisten bekommen. Als sie sich weigern, bietet sich sofort Dr. Renz, der Anwalt der Eltern des Mädchens, an, selbst als Austausch für die Geisel in die Gewalt der Gangster zu gehen.
Die Jungs halten sich jedoch nicht an ihre Abmachung, das Mädchen frei zu geben, sondern behalten beide, um weiterhin auf die Ankunft des Arztes zu warten. Da er aber nicht aufzufinden ist, darf Renz Matula anrufen und bittet ihn, seine Hausärztin zu holen. Doch sie kommt zu spät, der angeschossene Junge ist bereits gestorben. Die Lage der zwei übergebliebenen Räuber scheint aussichtslos, doch der Anführer will nicht aufgeben und fordert nun eine Million Mark und ein Fluchtauto. Dr. Renz versucht verzweifelt ihn von der Sinnlosigkeit seiner Tat zu überzeugen und zur Aufgabe zu überreden.
 
Regie:Detlef Rönfeldt
Jahr:1986
Darsteller:Bernhard - Zacharias Preen
Oliver Nitsche, Katharina Köhntopp, Birol Uenel, Dagmar Heller, Ingmar Zeisberg

 

49. Tatzeit

Inhalt: Beruflich sind Robert Schuster und Angelika Curtius ein unschlagbares Team. Doch privat klappt das Zusammenleben der beiden nicht so gut, was man auch daran sieht, dass beide zwar im selben Haus wohnen, jedoch in getrennten Wohnungen. Robert glaubt zudem schon seit einiger Zeit, dass Angelika ein Verhältnis hat.
Eines Morgens klingelt die Polizei an der Tür von Roberts Wohnung und verhaftet ihn unter dringendem Tatverdacht einen seiner Chefs erschossen zu haben. Von seiner krankhaften Eifersucht getrieben hatte Schuster am Vorabend der Tat einen heftigen Streit mit diesem Chef, denn er vermutete, dass dieser auf einer Dienstreise Angelika zu Nahe gekommen sei.
Vor der Polizei und dem Gericht gibt Angelika Robert ein Alibi, dass er in der Nacht bei ihr gewesen sei. Doch der Staatsanwalt macht Angelika mit seinen bohrenden Fragen so unsicher das ihre Glaubwürdigkeit schwindet. Aus diesem Grund soll sich Matula noch einmal mit den Geschehnissen der Mordnacht befassen und recherchieren, ob der Polizei nicht wichtige Hinweise entgangen sind. Und tatsächlich stößt Matula recht bald auf einen Schwindel.
 
Regie:Michael Mackenroth
Jahr:1986
Darsteller:Angelika Curtius - Angelika Bender
Robert Schuster - Gunter Berger
Arthur Brauss, Klaus Guth, Elert Bode, Bernd Fischerauer

 

50. "Irgendwann..."

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Folge.
 
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51. Wertloses Alibi

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52. Über den Tod hinaus ...

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53. ... zum Tode verurteilt

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54. Lebenslänglich für einen Toten

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Folge.
 
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55. Ayla

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Folge.
 
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56. Kurz hinter Ankara

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Folge.
 
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57. Wer Gewalt sät

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58. Tödliche Versöhnung

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59. Die einzige Chance

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60. Caesars Beute

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