D

 

Damenquartett

Inhalt: Die vier Schwestern, Erika, Edith, Elsbeth und Erna Rellert, waren ihr Leben lang zusammen geblieben. Nach dem Tod ihrer Mutter versuchen sie nun gemeinsam ihren Lebensunterhalt zu besorgen und Heidi, die Tochter von Erika, zu erziehen. Die fünf ergaunern sich dabei, durch die Gutgläubigkeit der Menschen, allerlei Wohlstand. Als sie aber zum wiederholten Male die Rechnungen schuldig bleiben, müssen sie schleunigst das Weite suchen. So kommt es, dass es die Schwestern an die Ufer der Mosel treibt. Dort verkauft der Landrat Heutig, seine Landratsvilla, die Villa Corona. Da sie die ersten Bewerber seit einem halben Jahr sind und man das Haus schnell loswerden will, verlässt man sich auf das Ehrenwort der Schwestern. Diese beschwören, dass sie das Geld mit Leichtigkeit aufbringen können, es würde bloß ein paar Tage dauern. Sie versprechen, aus der Villa einen Damenstift für betuchte alte Damen zu machen und gewinnen so immer mehr auch das Vertrauen der ansässigen Kaufleute. So statten sie munter ihr riesiges Haus mit den kostbarsten Möbel und Accessoires aus, ohne auch nur einen Pfennig auf den Ladentisch gelegt zu haben. Doch schon bald regt sich Misstrauen in der Bevölkerung. Nun muss auch der Landrat feststellen, dass er mit seiner Gutgläubigkeit auf das Geschwätz der Schwestern hereingefallen ist. Doch die wissen wieder mal, sich der Bestrafung zu entziehen.

Info: Günter spielt den Landrat, der auf Grund seiner "körperlich Verfassung" gezwungen ist, ein ebenerdiges Haus der Villa Corona vorzuziehen, die an einem beachtlich steilen Hang steht. Deshalb will er das Haus mit allen Mitteln abstoßen.
 
Regie:Eberhard Fechner
Jahr:1969
Darsteller:Elisabeth - Sonja Karzau
Erna - Renée Hepp
Edith - Annemarie Schlaebitz
Erika - Birgid Füllenbach
Heidi - Margot Rothweiler
Göbel - Karl Lieffen
Landrat - Günter Strack

 

Die Dämonen

1. Brautwerbungen
2. Das Duell
3. Die Brandstiftung
4. Der Mord
 
Inhalt: Nicolai Stawrogin ist ein Mensch, der sich jenseits von Gut und Böse bewegt. Nach außen zeigt er eine biedere Fassade, doch in ihm schlummert ein Monster. Der gerissene Pjotr Werchowenskij findet jedoch Gefallen an diesem Mann und inszeniert mehrfach Gelegenheiten, das wahre Naturell von Stawrogin zum Vorschein zu bringen.
Der neue Gouverneur der Gegend, Andreij von Lembke, liefert sich, blind vor Übermut, dem jungen Werchowenski aus, indem er ihm seinen, noch unveröffentlichten Roman anvertraut und ihm seine Sammlung verbotener Flugblätter zeigt. Als er die Blätter wieder haben will, verweigert ihm Werchowenski die Rückgabe mit der Begründung, er habe sie verloren. Die Verantwortung seines Amtes läßt Lembke zunehmend melancholisch werden, zudem treibt Lempkes Frau ihren Mann mit ihrem gesellschaftlichen Ehrgeiz langsam in den Wahnsinn. Ihr organisierter Wohltätigkeitball wird jedoch von Werchowenski sabotiert, was Lempke endgültig die Nerven verlieren lässt.
Plötzlich schreit jemand im Tumult: "Feuer!"

Info: Günter spielt in diesem vierteiligen Film nur im dritten Teil mit.
 
Regie:Claus Peter Witt
Jahr:1977
Darsteller:Nicolai Stawrogin - Christoph Bantzer
Pjotr Werchowenskij - Volker Lechtenbrink
Julia vom Lembke - Eva Zlonitzky
Andreij von Lembke - Günter Strack
Hannes Messemer, Anita Lochner, Helmut Qualtinger

 

Daniel, Philipp und das Wunder der Liebe

Inhalt: Philipp Ortlieb lebt alleine in einem Haus im Wald. Ein wunderschönes Schloss steht in dessen Nähe. Es hatte einmal der Familie Ortlieb gehört, bis es Philipps Schwester an die Stadt verkauft hatte. Ihm war nur dieses kleine Haus geblieben, indem früher die Bediensteten wohnten. Seitdem lebten die Geschwister im Streit. Philipp wollte nichts mehr von der Familie wissen, bis eines Tages der kleine Daniel in sein Leben tritt.
Daniel ist der Enkel jener Schwester. Nach dem Tod seiner Eltern lebte er bei seiner Oma, doch nun war auch die gestorben und außer Philipp hatte er keine anderen Verwandten. Damit er nicht ins Heim musste, sollte er von nun an bei seinem Großonkel leben. Philipp jedoch will kein Kind bei sich aufnehmen, ein Kind von Lügnern und Betrügern. Doch Daniel schafft es, das Herz des alten mürrischen Mannes zu erweichen und darf bleiben. Jedoch nur unter der Voraussetzung, dass er die Finger von der Musik lässt und nichts mit der Familie Saalbach anfängt. Diese haben sich nämlich in seinem Schloss breit gemacht und unterhalten einen Knabenchor.
Doch wie es der Zufall will, lernt Daniel den gleichaltrigen Viktor kennen. Dieser ist ein Sohn der Saalbachs und überredet Daniel zum Vorsingen im Chor. Hinter dem Rücken von Philipp besucht Daniel die Chorproben, bis der Großonkel dahinter kommt.
Zwischen den Beiden gibt es bis zum Weihnachtsfest noch einige Schwierigkeiten, aber die Liebe des Jungen vermag wahre Wunder.
 
Regie:Axel de Roche
Jahr:1995
Darsteller:Philipp Ortlieb - Günter Strack
Daniel - Thomas Näßl
Viktor Saalbach - Christian Lottspeich
Miguel Herz-Kestranek, Toni Berger, Florian Moser, Tölzer Knabenchor

 

Der Datterich

Inhalt: Datterich, derzeit ohne Amt, vertreibt sich seine Zeit im Wirtshaus mit Wein und Karten. Leider hat er keinen müden Kreuzer in der Tasche und so muss er improvisieren. Ein Gläschen schnorrt er hier, ein anderes da und seine Spielschulden verschiebt er auf ein anderes Mal. Da begegnet ihm der Drehergeselle Schmitt. Diesen umschwänzelt er und lockt ihn mit Komplimenten zum Bezahlen des nächsten Schoppen Weins. Er verspricht dem Jungen, ihn zum Meistertitel zu verhelfen und auch bei seinen Liebesmühen um ein Mädchen, will Datterich ihm zur Hand gehen.
Das Mädchen ist Marie Dummbach, Tochter des Drehermeister Dummbach und dem ist es gar nicht recht, dass der Freier seiner Tochter die Zeit mit so einem, wie Datterich verbringt. Und auch Datterich will Schmitt lieber mit Evchen verkuppeln, doch das Rendezvous geht schief. Marie hat davon Wind bekommen und hat, verkleidet, Schmitt abgepasst. Nun ist es fast aus zwischen den beiden Liebenden. Als Datterich dann auch noch behauptet, nichts damit zu tun zu haben, bekommt er auch noch Streit mit Schmitt. Die beiden beschließen ein Duell auszutragen. Marie will dies jedoch mit allen Mitteln verhindern und so lässt sie Schmitt und ihrem Vater einen Brief zukommen. Schmitt bestellt sie eine Stunde später zum Duell, damit der nicht zugegen ist und ihr Vater muss lesen, dass, wenn er nicht 500 Gulden im Park unter einen Stein ablegt, ihm das Haus über dem Kopf abgefackelt wird. Völlig entsetzt über diese Dreistigkeit berichtet Dummbach die Erpressung der Polizei und diese legt sich im Park auf die Lauer. Kaum später betritt Datterich, bereit zum Duell, den Park. Als er sich auf gerade den Stein setzt, unter dem das Geld liegt, schnappt ihn die Polizei und er wird verhaftet.
Marie hat damit ihren Schmitt zurück, denn nachdem er sich von Datterich getrennt hat, nimmt ihn ihr Vater wieder mit offenen Armen auf. Datterich hingegen findet recht bald ein neues Opfer, welches er umschmeicheln kann.
 
Info: Datterich ist eine Lokalposse in sechs Bildern in der Mundart der Darmstädter. Günter spielte in dieser Aufführung den Drehergesellen Schmitt. Die hier erwähnte Aufführung ist aus dem Jahre 1958 und wurde als Livesendung ins Fernsehen übertragen, so dass es davon leider keinerlei Aufzeichnung gibt.
 
Inszenierung:Klaus Wagner
Jahr:1958
Darsteller:Datterich - Joseph Offenbach
Dummbach - Willi Umminger
Schmitt - Günter Strack
Marie - Sofie Engelke
Walter Buschhoff, Erich Buschardt, Otto Collin, Hans Elwenspoek, Georg Lehn

 

Der Datterich

Inhalt: Datterich, derzeit ohne Amt, vertreibt sich seine Zeit im Wirtshaus mit Wein und Karten. Leider hat er keinen müden Kreuzer in der Tasche und so muss er improvisieren. Ein Gläschen schnorrt er hier, ein anderes da und seine Spielschulden verschiebt er auf ein anderes Mal. Da begegnet ihm der Drehergeselle Schmitt. Diesen umschwänzelt er und lockt ihn mit Komplimenten zum Bezahlen des nächsten Schoppen Weins. Er verspricht dem Jungen, ihn zum Meistertitel zu verhelfen und auch bei seinen Liebesmühen um ein Mädchen, will Datterich ihm zur Hand gehen.
Das Mädchen ist Marie Dummbach, Tochter des Drehermeister Dummbach und dem ist es gar nicht recht, dass der Freier seiner Tochter die Zeit mit so einem, wie Datterich verbringt. Und auch Datterich will Schmitt lieber mit Evchen verkuppeln, doch das Rendezvous geht schief. Marie hat davon Wind bekommen und hat, verkleidet, Schmitt abgepasst. Nun ist es fast aus zwischen den beiden Liebenden. Als Datterich dann auch noch behauptet, nichts damit zu tun zu haben, bekommt er auch noch Streit mit Schmitt. Die beiden beschließen ein Duell auszutragen. Marie will dies jedoch mit allen Mitteln verhindern und so lässt sie Schmitt und ihrem Vater einen Brief zukommen. Schmitt bestellt sie eine Stunde später zum Duell, damit der nicht zugegen ist und ihr Vater muss lesen, dass, wenn er nicht 500 Gulden im Park unter einen Stein ablegt, ihm das Haus über dem Kopf abgefackelt wird. Völlig entsetzt über diese Dreistigkeit berichtet Dummbach die Erpressung der Polizei und diese legt sich im Park auf die Lauer. Kaum später betritt Datterich, bereit zum Duell, den Park. Als er sich auf gerade den Stein setzt, unter dem das Geld liegt, schnappt ihn die Polizei und er wird verhaftet.
Marie hat damit ihren Schmitt zurück, denn nachdem er sich von Datterich getrennt hat, nimmt ihn ihr Vater wieder mit offenen Armen auf. Datterich hingegen findet recht bald ein neues Opfer, welches er umschmeicheln kann.
 
Info: Datterich ist eine Lokalposse in sechs Bildern in der Mundart der Darmstädter. Günter hat dieses Stück unzählige Male gespielt. In der hier erwähnte Aufführung aus dem Jahre 1975 spielte er den Drehermeister Dummbach zusammen mit der Hessischen Spielgemeinschaft im Staatstheater Darmstadt.
 
Inszenierung:Robert Stromberger
Jahr:1976
Darsteller:Datterich - Robert Stromberger
Dummbach - Günter Strack
Schmitt - Jürgen Morche
Marie - Brigitte Daub
Ingeborg Schelle, Erika Köth, Werner Rühl

 

Derrick: 5. Tod am Bahngleis

Inhalt: In der Nähe von München arbeitet ein Bautrupp an den Gleisen der Eisenbahn. Nach der schweren Arbeit wollen die Männer natürlich schnellstens auf andere Gedanken kommen. Einer unter ihnen, Hugo, will einfach nur in die Stadt fahren und sich amüsieren. Nach Besuchen in verschiedenen Spielhallen und Stripteasebars fährt er mit der Bahn zurück. Im Abteil fällt ihm eine junge attraktive Frau auf und er redet sie an. Diese hat jedoch keine Lust zu einem Gespräch und blockt Hugo ab. Der fühlt sich dadurch provoziert und folgt ihr nach dem Aussteigen, ohne dass sie es bemerkt. Als alle Passanten außer Sichtweite sind, spricht er sie erneut an. Sie bekommt nun doch Angst vor dem kräftigen Mann und versucht wegzulaufen. Nach wenigen Metern holt Hugo sie ein. Da beginnt die Frau zu schreien und er muss ihr die Hand auf den Mund legen. Am nächsten Tag wird an den Bahnschienen die Leiche der Frau gefunden.
Derrick beginnt mit der Suche nach dem Täter.

Info: Günter spielt Herrn Greiser, den Leiter des Bautrupps. Greiser ahnt nichts Böses, als er Hugo einlädt, ihn und seine Tochter Hannelore zu einer Feier zu begleiten. Derrick kann den Fall gerade noch rechtzeitig auflösen, sonst wäre auch seine Tochter zum Opfer geworden.
 
Regie:Alfred Weidenmann
Jahr:1975
Darsteller:Stephan Derrick - Horst Tappert
Harry Klein - Fritz Wepper
Hugo Hase - Peter Kuiper
Hannelore Greiser - Macha Jonska

 

Derrick: 31. Hals in der Schlinge

Inhalt: Die Geschwister Ingo und Heli kommen nach einer nächtlichen Feier nach Hause. Ihr Vater scheint ebenfalls schon da zu sein, denn die Eingangstür ist nicht abgeschlossen. Als er aber auf das Rufen der beiden nicht reagiert, durchsuchen sie aufgeregt die Zimmer des Hauses. Auf dem Dachboden entdecken sie schließlich den Vater, der sich dort erhängt hat. Alles sieht nach Selbstmord aus, doch Heli glaubt nicht an diese These. Sie zieht die Mordkommission rund um Derrick zu Hilfe, die schon bald einige Ungereimtheiten entdecken, die eher auf Mord als Todesursache schließen lassen.
Zum Beispiel sagt der Geschäftsführer Ludemann aus, dass die Firma des Vaters in finanzieller Not steckte. Die Geldsorgen können aber nicht so groß gewesen sein, denn der Vater hatte ein Geschäft über 10 Million Mark ausgeschlagen. Dieses Geld hatte der Bauunternehmer Kless für ein Grundstück geboten. Als sich Derrick intensiver mit diesem Kless befasst, erfährt er, dass in Wirklichkeit er derjenige ist, der kurz vor der Pleite steht. Nur wenn er das Grundstück bekommt, kann er sich vor dem Ruin schützen, doch anscheinend hatte der Tote nicht verkaufen wollen. Die einzige Verbindung zwischen den beiden Männern ist der Geschäftsführer Ludemann.
 
Info: Günter spielt den gerissenen Bauunternehmer Kless, der über Leichen geht, um sein Unternehmen vor dem endgültigen Ruin zu bewahren.
 
Regie:Alfred Vohrer
Jahr:1977
Darsteller:Stephan Derrick - Horst Tappert
Harry Klein - Fritz Wepper
Heli - Helga Anders
Ludemann - Herbert Fleischmann

 

Diese Drombuschs ('83-'94)

 

Dieser Platonow ...

Inhalt: Die attraktive Generalswitwe Anna Petrowna und ihre Schwiegertochter Sofia sind beide dem Charme des Schullehrers Michail Platonow verfallen. Aber er spielt nur mit den Frauen. Sein Leichtsinn geht so weit, daß er noch einer dritten Dame, der hübschen Gutsbesitzerin Grekowa, aus purem Übermut Avancen macht. Seine vielen, dramatisch sich zuspitzenden Affären bringen ihn schließlich an den Rand des seelischen Ruins.
[©Hörzu]

Info: Günter spielt Ossip
 
Regie:Oswald Döpke
Jahr:1967
Darsteller:Platonow - Martin Benrath
Anna Petrowna - Lola Müthel
Friedhelm Ptok, Christine Wodetzky, Claudia Wedekind,
Hans Karl Friedrich, Hans Korte, Eugen Bergen,

 

 

Home