I

 

Der Illegale

1. Teil
2. Teil
3. Teil
 
Inhalt: Der in der Ukraine geborene Wolgadeutsche Nikolai Grunwaldt kommt durch die Kriegswirren als Kind nach Deutschland, wo er ohne seine Eltern aufwachsen muss. Als er nach dem Ende des Krieges zurück in die Sowjetunion reist, wird er als Illegaler umgehend in ein Arbeitslager gesteckt. Von dort kann er fliehen und geht zurück nach Deutschland, doch hier fühlt er sich nicht Zuhause und versucht über den KGB eine legale Übersiedlung in seine Heimat zu bekommen. Doch der Geheimdienst sieht in dem jungen Mann den perfekten Kandidaten für verschiedene Spionagetätigkeiten in der BRD. Damit kann er seine Loyalität dem Vaterland gegenüber zeigen, doch nachdem die ersten Einsätze erfolgreich verlaufen, vertröstet man ihn und belohnt ihn lediglich mit einer Beförderung. Er soll selbst Agenten führen und einen Spionagering in Bonn aufziehen. Nebenbei wird er mit Katharina, einer Spionin verheiratet. Sie soll tagsüber die biedere Deutsche Fassade pflegen und nachts für Grunwaldt Funksprüche entschlüsseln. Das Zusammenleben gestaltet sich am Anfang noch recht holprig, wird später aber doch zu Liebe und selbst Nachwuchs stellt sich ein.
Währenddessen hat Grunwaldt mit seinem Agenten Blaschke, der in der französischen Botschaft als Hausmeister arbeitet, eine unerschöpfliche Quelle für die geheimsten Unterlagen. Doch Blaschke ist jähzornig und trinkt zu viel, wobei er über seine Geheimdienstarbeit plaudert. Die Aufdeckung des Spionagerings droht und so wird der Kontakt zu Blaschke abgebrochen. Moskau überträgt Grunwaldt kurz danach die Verantwortung für einen anderen Agenten, dieser ist mit der Sekretärin des Auswärtigen Amts verheiratet. Sie besorgt geheime NATO-Papiere ohne genau zu wissen, worin ihr Mann beteiligt ist, doch auch dieser Agent wird bald zum Problem.
Nach 12 Jahren als Illegaler in Deutschland wird Grunwaldt endlich die Übersiedlung nach Moskau erlaubt, doch schnell muss er feststellen, dass es den Sozialismus für den er gekämpft hat, nicht mehr gibt. Er entschließt sich zurück nach Deutschland zu gehen und seine eigenen Leute auffliegen zu lassen.

Info: Günter spielt im dritten Teil des Films den Musikbox-Vertreter Leinhauser. Blohm lernt ihn in kennen, als er bei ihm im Lokal einen seinen Musikautomaten leert. Da Blohm kein Glück mit dem Lokal hat, lässt er sich von Leinhauser überzeugen, die Automaten seien ein lukratives Geschäft. Er weiß noch nicht, dass Leinhauser die Automaten vorher heimlich mit Geld bestückt hat, um ihm eine höhere Ausbeute vor zu gaukeln.
 
Regie:Günter Grawert
Jahr:1972
Darsteller:Nikolai Grunwaldt “Kurt Blohm” – Götz George
Katharina – Vera Tschechowa
General Korotkow – Gustav Knuth
Herbert Fleischmann, Herbert Fux, Paul Dahlke, Hans Helmut Dickow, Günter Mack, Bibiana Zeller, Wolfgang Weiser, Heinz Meier

 

Im Auftrag der Schwarzen Front

Inhalt: Der Jude Helmut Hirsch verläßt Deutschland 1935, weil man ihn nicht studieren läßt. Ein Jahr später kehrt er zurück, als Mitglied einer Widerstandgruppe, die von antisemitischen Tendenzen nicht freizusprechen ist.
In Prag kommt Hirsch mit der "Schwarzen Front" in Berührung, ihre Ziele erscheinen ihm in Anbetracht der Lage im NS-Deutschland annehmbar. Immerhin will ihr Gründer, der ehemalige Hitler-Freund Otto Strasser, in seiner zukünftigen Republik den Juden gewisse Selbstverwaltungsrechte lassen, sie als nationale Minderheit anerkennen. Hirsch sieht in diesen Ideen eine vage Chance für die Juden und entschließt sich zur Mitarbeit: Er soll in Nürnberg eine Bombe legen. Sofort nach seiner Ankunft in Stuttgart werden er und sein Freund Hoog verhaftet.
Der Hochverratsprozeß gegen Hirsch und Hoog blieb im dunkeln, bis man jüngst in einem Londoner Archiv die Prozeßakten fand. Egon Eis und Karl Merz dramatisierten sie für die Reihe "Zeitgeschichte vor Gericht".
[©Hörzu]

 
Regie:Ludwig Cremer
Jahr:1969
Darsteller:Grunow - Günter Strack
Stups - Jürgen Kloth

 

Im Jahre neun ('66)

Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Rolle.

 

Im Namen der Freiheit

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zum Inhalt.
 
Regie:Oswald Döpke
Jahr:1972
Darsteller:Anne Follister - Margot Leonard
Lister - Günther Neutze
Vine - Horst Frank
Shane - Günter Strack
Günther Sauer, Sigfrit Steiner

 

Iwanow

Inhalt: Der Gutsbesitzer Nicolai Iwanow heiratete die Jüdin Anna Petrowna, um sich mit deren Mitgift aus seiner aussichtslosen finanziellen Lage zu befreien. Doch als Anna für ihren Mann ihre Religion ablegt, wollen ihre Eltern nichts mehr mit der Tochter zu tun haben. Da durch die ausbleibende Mitgift die Schulden immer größer werden, reiben sich die Eheleute aneinander auf. Als Anna an Schwindsucht erkrankt, hält es Iwanow nicht mehr im Haus aus und er sucht vergeblich nach Zerstreuung seiner Gedanken.
Sascha, die Tochter aus dem wohlhabenden Haus Lebedews, empfindet jedoch tiefes Mitleid für den Schuldner ihrer Eltern und gesteht ihm ihre Liebe. Sie ist von der Idee beflügelt, dass sie ihn durch ihre Liebe von seinem Schwermut befreien kann. Als kurz darauf Anna Petrowna stirbt, wird die Hochzeit von Sascha und Iwanow angesetzt, doch Iwanow plagen Skrupel.
 
Info: Günter spielt den Gutsverwalter Borkin, der mit seinem hinterlistigen Geschäftssinn versucht, Iwanow von seinen Schulden zu befreien. Borkin glaubt, daß man alle finanziellen Probleme durch eine Heirat, mit ausreichender Mitgift, lösen kann.
 
Regie:Oswald Döpke
Jahr:1971
Darsteller:Nicolai Iwanow - Herbert Fleischmann
Anna Petrowna - Andreas Jonasson
Sascha - Hannelore Elsner
Borkin - Günter Strack
Wolfgang Engels, Alice Treff, Sigfrit Steiner

 

 

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