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Die Kandidatin

Inhalt: Der amtierende Bürgermeister Heini Schultze hat in seinem Rathaus die Hosen an und leitet mit männlicher Gewalt seine kleine Gemeinde. Doch hat er bei seiner Rechnung die Frauen außer Acht gelassen und so muss er es hinnehmen, dass die Hausfrau Anni Müller sich gegen ihn als Kandidatin fürs Bürgermeisteramt aufstellen lässt. Heini nimmt seine Gegnerin zwar nicht allzu erst, besonders wohl ist ihm bei dem Gedanken allerdings doch nicht. Deshalb versucht er mit unlauteren Mitteln seine Wähler von sich zu überzeugen. Nicht nur, dass er den Lehrer des Dorfes dazu aufhetzt, die Eltern seiner Kinder zu beeinflussen. Er schüchtert Anni auch noch bei der Wahlversammlung ein und droht ihr sogar, sollte sie nicht auf die Kandidatur verzichten.
Von sich selbst überzeugt blickt Heini dem Waüag zuversichtlich entgegen. Denn seiner Meinung nach, wird nie eine Frau das starke Geschlecht an der Spitze der Politik ablösen. Er hat allerdings nicht mit den Leuten der Neubausiedlung gerechnet, die mit ihren Stimmen das Wahlergebnis entscheidend verändern können.
 
Regie:Danielo Devaux
Jahr:1975
Darsteller:Anni Müller, die Kandidatin - Liesel Christ
Heini Schultze, Bürgermeister - Günter Strack
Fred, Journalist - Heinz-Werner Kraehkamp
Udo, Lehrer - Hans Jürgen Reinert
Erich Walther, Irene Rohde, Josefine Klee-Helmdach, Dieter Schmiedel, Irmhild Birnbaum, Bodo Griebenow

 

Kinder unseres Volkes

Inhalt: Die Geschichte beginnt am Grab von Kathrin, die viel zu früh aus dem Leben gegangen ist. Die Frage nach dem Warum steht im Raum und so begibt sich der Film auf Spurensuche. Kathrin war schon in der Schule aufgefallen, da sie alles hinterfragen musste und oft auch nicht mit den einfachen Antworten der Erwachsenen zufrieden war. Zusammen mit einigen Mitschülern gründet sie eine Schülerzeitung, doch durch ihre Artikel fühlen sich die Lehrer angegriffen. Erst ein Schulwechsel ermöglicht es ihr das Abitur abzulegen. Danach zieht sie zu ihrem Onkel und ihrer Tante nach Berlin, um voller Tatendrang ein Jurastudium zu beginnen. Sie hat den Wunsch Jugendrichterin zu werden und damit etwas Sinnvolles für die Gesellschaft zu tun.
In Berlin trifft sie auf Markus, der zusammen mit anderen in einer Kommune lebt. Kathrin füü sich hier das erste Mal ernst genommen. Sie nimmt rege an den ständigen Diskussionen über Politik und Recht teil. Entschlossen macht sie ihre Position klar, niemals Gewalt einzusetzen. Mit ihrer Cousine Ulla und ihrer Freundin Grete kümmert sie sich engagiert in einem Kinderladen um Straßenkinder, bis die Bevölkerung ihre Lehrmethoden ablehnt. Als die Polizei das Refugium der Kinder schließt, muss Kathrin das erste Mal erleben, dass ihr Gewaltloser Protest nicht erhört wird. In ihrer Wut greift sie zu einem Stein und beginnt zu zerstören was sie nicht ändern kann, wofür sie verhaftet wird. Ihre Eltern können sie zwar aus dem Gefängnis holen, aber den Weg nach Hause und in ein friedliches Leben will sie nicht mehr einschlagen.
Sie findet Markus wieder, der in den Untergrund gegangen ist. Die Ideale der Gruppe haben sich geändert, die Revolutionäre brauchen nun Geld um Waffen zu kaufen und damit die Welt zu stürzen und die Revolution in Gang zu bringen. Das benötigte Geld wollen sie sich mit Gewalt bei einem Banküberfall holen. Doch es geht alles schief und für Kathrin gibt es kein Entkommen mehr.
 
Info: Günter spielt Kathrins Onkel Sigi, bei dem sie während ihres Studiums wohnen kann. Sigi und seine Frau führen ein gut begütertes sittsames Leben. Der Sohn, der anfangs auch politisch aktiv war, ist vernünftig geworden und arbeitet jetzt in einer Bank. Nur die Tochter Ulla stört das friedliche Zusammenleben, als sie von ihrer Studienreise aus Südamerika nach Hause zurück kommt und den Kopf voller radikaler Ideen und Ansichten hat.
 
Regie:Stephan Rinser
Jahr:1982
Darsteller:Kathrin Henk – Leslie Antonia Malton
Ulla Henk – Nora von Collande
Markus – Peter Seum
Katharina Seyferth, Witta Pohl, Dieter Hufschmidt, Eva Zlonitzky, Dietmar Schönherr

 

Das Klavier

Inhalt: Krumbe ist in der 4. Generation Papierfabrikant, doch er fühlt sich vom Lärm des Geschäftslebens gestört. Nichts wie Papier, Mülltonnen und schreiende Angestellte. Dazu noch der Verkehrslärm und die Presslufthämmer der Straßenbaustellen. All das macht ihn krank. Nur wenn er auf seinem geliebten Klavier spielen kann, fühlt er sich wie auf eine einsame Insel versetzt. Dann hat er das Gefühl in Frieden zu sein.
Eines Tages reicht es ihm mit dem Termindruck und den dauernd klingelnden Telefonen. Er übergibt kurzerhand die Leitung der Firma an seinen Geschäftsführer und nimmt mit seinem Klavier Reißaus. Per Schiff erreicht er eine wunderschöne Insel, doch auch am Hafen und in der Stadt herrschen noch zu viel Hektik und Lärm. Der Herr der Insel, Tur de Montis, lädt Krumbke deshalb zu sich nach Hause ein. Er bietet ihm an, auf das Klavier aufzupassen, während Krumbke in ein abgelegenes Dorf wandern soll. Dieses ist so abgelegen, dass nicht einmal eine Straße dahin führt.
Im Dorf angekommen findet er die Stille und den Frieden, den er immer gesucht hatte. Er lernt dort von den Menschen das einfache Leben zu lieben. Den Boden und das Wasser zu nutzen, die Freude am Leben zu genießen und den eigenen Seelenfrieden zu finden. Doch schon bald hat er Sehnsucht nach seinem geliebten Klavier und den Klaviersonaten von Frédéric Chopin. Er reist zurück in die Hafenstadt und besucht Tur de Montis, bei dem das Klavier nun steht und er erzählt ihm von seinem Wunsch, das Klavier bei sich zu haben. Tur de Montis warnt ihn eindringlich, das man, um wirklich glücklich zu sein, immer einen unerfüllten Wuschen behalten sollte. Denn für den Transport des Klaviers bräuchte es eine Straße und ein Paradies mit einer Straße wäre kein Paradies mehr.
Doch Krumbkes Sehnsucht ist zu stark, er wünscht sich die Straße, damit er sein Klavier bei sich haben kann. Aber wie Tur de Montis es schon prophezeit hatte, mit der Straße kommen Lärm und Hektik auch ins abgelegenste Paradies.
 
Info: In dieser „Naiven Kameraerzählung“ führt uns ein Sprecher durch die Erzählung und stellt uns gleich zu Beginn Hans Christian Maria Krumbke und sein geliebtes Klavier vor. Die Aufnahmen für Krumbkes einsame Insel wurden auf Ibiza gedreht.
 
Regie:Hajo Schedlich
Jahr:1967
Darsteller:Hans Christian Maria Krumbke - Günter Strack
Tur de Montis – Gonzalo Medel
Der Sprecher – Konstantin Paloff
Ageda Ruiz, Herbert Weissbach, Gia Lindstam, Belen Camino

 

Das Klavier

Inhalt: Dr. med. Otto Borkowski ist der Kreisphysikus in der Provence Posen. Er kümmert sich um seine Praxis und überlässt seiner Frau Hedwig die familiäre Pflicht der Kindererziehung. Sie will aus diesem Grund ein Piano Forte ins Haus holen, um den Kindern so eine musikalische Ausbildung zukommen zu lassen und ihren Sinn für kulturellen Umgang zu schulen. Die fünf Kinder, zwei Jungen und drei Mädchen, sollen einmal mehr vom Leben haben und so müssen sie die Klavierstunden über sich ergehen lassen.
Als die Synagoge des Ortes abbrennt, beginnt Otto sich Sorgen um die politische Lage zu machen. Seine schlimmsten Erwartungen treten ein, es gibt Krieg und so muss der älteste Sohn Erwin gegen die Russen ausziehen. Otto kann sich der allgemeinen Euphorie um den Krieg nicht anschließen und versucht sich mit seiner Arbeit abzulenken, dabei verausgabt er sich so sehr, dass er zusammenbricht. Noch am Sterbebett nimmt er seiner Ältesten das Versprechen ab, sich nach seinem Tod um die Mutter zu kümmern und das muss Liesbeth auch bald. Als die Kriegsfront näher rückt packt die Familie hastig ihre Sachen und flieht nach Berlin.
Natürlich nehmen sie auch das Klavier mit.
 
Info: Günter spielt den Kreisphysikus Otto Borkowski. Er lebt mit seiner Frau Hedwig und den fünf Kindern wohlhabend in Posen. Das Klavier, welches auf Wunsch der Mutter angeschafft wird, soll für die Kinder die Rolle zu einer höheren Bildung übernehmen und so erklingt es in der Geschichte immer wieder aufs Neue. Bei der Silberhochzeit der Borkowskis spielt der Vater (also Günter) selbst ein paar Lieder zur Feier. In diesem Zweiteiler spielt Günter nur im ersten Teil mit.
 
Regie:Fritz Umgelter
Jahr:1972
Darsteller:Hedwig Borkowski - Anneliese Uhlig
Liesbeth - Maria Körber
Anna - Andrea Dahmen
Moritz Beersohn - Günter Mack
Jutta Richter-Haaser, Ulrich von Dobschütz

 

Die Kleinbürger

Inhalt: Im Hause des alten Bjessemjenow herrscht ständige Trübsal. Die beiden Kinder, Tatjana und Pjotr, sind mit ihrer Lebenssituation vollkommen unzufrieden, haben aber nicht den Mut, sich aus der Umklammerung des patriarchischen Vaters zu befreien. Nur der Adoptivsohn Nil schafft es durch harte Arbeit, Glück in sein Leben zu bringen. Als er der Familie freudig gesteht, dass er das Hausmädchen heiraten und mit ihr weg gehen will, beginnt ein harter Kampf mit den Eltern. Auch Tatjana bricht er mit seinem Vorhaben das Herz, denn sie hatte nur Augen für Nil und wollte, dass er sie aus dem Elternhaus befreien würde. Sie unternimmt einen Selbstmordversuch, der jedoch misslingt.
Bjessemjenow, der sich noch immer im Recht sieht, lässt keine andere Meinung zu, als die seine. Es kommt zu einem letzten Streit, der die Familie entzweit.
 
Info: Günter spielt den Kirchensänger Tetjerew, der versucht, seinen hellen klaren Verstand mit Alkohol zu betäuben, um so der Diskussion über Gut und Böse auszuweichen.
 
Regie:Werner Schlechte
Jahr:1969
Darsteller:Wassili Bjessemjenow - Wolfgang Engels
Akulina Iwanowna - Maria Singer
Pjotr - Ralf Schermuly
Tatjana - Renate Schroeter
Tetjerew - Günter Strack
Wolfgang Schenck, Walter Bluhm, Barbara Nüsse, Claudia Wedekind

 

Knobbes Knoten

Inhalt: Der Papierfabrikant Dr. Werner Hunauer ist auf dem Weg zu einem Meeting, als er telefonisch informiert wird, dass einer der Teilnehmer gesundheitlich angeschlagen ist. Er soll erst mal nicht weiterfahren, sondern auf neue Nachricht warten. Hunauer entscheidet sich dafür, mit seinem Chauffeur in die nahe gelegene Ortschaft Weissenau zu fahren, wo Hunauer sein Abitur gemacht hatte. Er will die Zeit zum Warten dazu benutzen, mal sein altes Schulgebäude zu besuchen.
Wie er so durch die alten Klassenzimmer wandert, kommen die Erinnerungen an vergangene Schultage zurück.
Zum Beispiel die Geschichte, wie die Klasse den Studienrat Knobbe herein legte. Der hatte die Angewohnheit, die frisch geschriebenen Klassenarbeiten kunstvoll mit einem Knoten zu sichern und sie vertrauensvoll an einen Schüler zu übergeben. Eines Tages bemerkte er jedoch, dass an dem Knoten etwas nicht stimmte. Oder die Geschichte mit der Tochter von Dr. Winter, in die Hunauer sehr verliebt war. Der Vater war jedoch nicht sehr davon begeistert. Und vom Klassenleiter Lohmann, welcher der Klasse mit Sitzen bleiben drohte und doch nur an Einsamkeit litt. Es fiel ihm auch die Geschichte vom schüchternen Peter wieder ein, dem die Klassenkameraden helfen wollten, Erfahrungen mit Mädchen zu machen.
 
Info: Vier heitere Schulgeschichten.
 
Regie:Georg Tressler
Jahr:1980
Darsteller:Dr. Werner Hunauer - Günter Strack
Studienrat Knobbe - Klaus Höhne
Dr. Winter - Werner Kreindl
Günther Neutze, Claus Berlinghof, Edgar Bessen, Jutta Boll, Doris Chun, Eduard Linkers, Bruno W. Pantel, Joachim Bernhard, Carolin Ohrner, Jochen Schroeder, Alexander Stölzle, Melanie Tressler

 

Kommissariat 9: 21. Ein Schluck aus der Pulle

Inhalt: Die Beamten des Kommissariats 9 sind spezialisiert auf Wirtschaftskriminalität, Versicherungsbetrug und Steuervergehen. In ihrem aktuellen Fall müssen sie sich mit der Firma Wolker beschäftigen.
Auf Grund der schlechten Wirtschaftslage und anhaltender finanzieller Engpässe haben die Eheleute Wolker angefangen ein Dreiecksgeschäft auf zu ziehen. Herr Wolker verkauft Maschinenteile ins Ausland. Diese werden mit der Spedition, welche dem Schwager des Ehepaars gehört, durch Deutschland transportiert. Ein bekannter Mitarbeiter einer Reederei stellt zum Schluss die Verschiffungspapiere f¨r die Ware aus. Wolker kann sich dann mit den Papieren und den Zollunterlagen die Mehrwertsteuer vom Finanzamt zurü:ck holen. Doch bald fällt dem Steueramt auf, dass man aus den ganzen einzelnen Maschinenteilen schon ganze Fabriken zusammenstellen könnte. Der Trick an dem Plan ist nä:mlich, dass es die Maschinenteile nur auf dem Papier gibt.
 
Regie:Wolfgang Schleif
Jahr:1978
Darsteller:Oberkommissar Tuncik – Walter Riss
Theo Wolker – Günter Strack
Sabine Wolker – Luitgard Im
Hartmut Reck, Karin Glier, Udo Baumgartner, Ina Wittich

 

Konfrontation - Das Attentat von Davos

Inhalt: Der jugoslawische Rabbinersohn David Frankfurter, der sein in Deutschland begonnenes Medizinstudium an der Universität Bern weiterführt, ist bestürzt über die nationalsozialistische Judenverfolgung. Als er das Unglück seines jüdischen Volkes nicht mehr mit ansehen kann entschließt er sich, Selbstmord zu begehen und besorgt sich eine Waffe. Doch David erkennt, dass er durch diese Tat nichts bewegen kann und entscheidet sich, ein anderes Zeichen zu setzen.
Er erschießt am 4. Februar 1936 in Davos den Leiter der Landesgruppe Schweiz der NSDAP, Wilhelm Gustloff.
Der Prozess in Chur findet unter starkem Druck aus Deutschland statt. Latenter Antisemitismus durchzieht die Verhandlungen, das Gericht lässt weder politische noch psychologische Motive gelten und verurteilt Frankfurter zu 18 Jahren Zuchthaus und anschließender Landesverweisung.
 
Info: Günter spielt den deutschen Vertreter der NSDAP und spricht für die Zivil-Partei, die die Interessen der Witwe des Ermordeten vertritt.
 
Regie:Rolf Lyssy
Jahr:1976
Darsteller:David Frankfurter - Peter Bollag
Wilhelm Gustlaff - Gert Haucke

 

Der König('94-'98)

 

Königin Christine

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zum Inhalt.
 
Regie:Ludwig Cremer
Jahr:1970
Darsteller:Elfriede Kuzmany, Kurt Ehrhardt, Volkert Kraeft, u.a.

 

Konsul Möllers Erben

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zum Inhalt.
 
Info: 7-teilige Serie
 
Regie:?
Jahr:1983
Darsteller:Ernst Fritz Fürbringer, Katharina Brauren, Alexander Radszun, u.a.

 

Die Kur: 2. Prokop und Wirsching

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zum Inhalt.
 
Regie:Johannes Hendrich
Jahr:1978
Darsteller:Prokop - Peter Schiff
Wirsching - Günter Strack
Grete - Erika Wackernagel
Max Strekker, Lisa Helwig, Christina Horn, Hermann Günther

 

 

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