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Madame Bovary

Inhalt: Charles Bovary, ein ländlicher Arzt, lernt bei einem Krankenbesuch die schöne Emma kennen. Schon bald heiraten sie, denn Emma ist beflügelt von ihrer Sehnsucht nach Liebe und Glück, aber als sich der Alltag einstellt, merkt sie, dass ihre Gefühle für Bovary schwinden. Sie entdeckt immer mehr Angewohnheiten an ihm, die sie unerträglich findet. Charles hingegen vergöttert seine Frau und hält sich für den glücklichsten Ehemann der Welt. Er freut sich, wann immer er von jemanden gesagt bekommt, er habe die schönste Frau. Als sie ihm auch noch eine Tochter schenkt, ist sein Lebensglück perfekt, dabei übersieht er jedoch Emmas Qual. Sie hält sich für die unglücklichste Frau der Welt und versucht ihren Hunger nach Ablenkung mit Romanen und Luxus zu stillen. Da lernt sie den Gutsherrn Rodolphe kennen und verfällt seiner Verführung. Immer mehr steigert sie sich in diese Liebschaft hinein und will letztendlich mit ihrem Geliebten fliehen, doch der lässt sie eiskalt sitzen. Völlig enttäuscht und leer versucht sie mit kostbaren Dingen ihre Sehnsucht zu stillen, dabei lebt sie völlig über ihre Verhältnisse. Als der Schuldenberg zu groß wird, bringt sie sich um.
 
Info: Günter spielt Monsieur Charles Bovary. Einen leidlich erfolgreichen Landarzt, der sich den ganzen Tag um seine Patienten kümmert, damit er seiner Frau einen annehmbaren Lebensstandard ermöglichen kann. Da er so glücklich über seine Lebensverhältnisse ist, bemerkt er nicht, wie sehr sich Emma von ihm entfremdet. Selbst als es Indizien für einen Ehebruch gibt, glaubt er noch fest an die Redlichkeit seiner Frau. So blind vor Glück bemerkt er auch nicht, dass durch Emmas Luxussucht der Ruin bevorsteht.
 
Regie:Hans Dieter Schwarze
Jahr:1968
Darsteller:Emma Bovary - Elfriede Irral
Charles Bovary - Günter Strack
Leon - Andreas Blum
Rodolphe Boulanger - Dietmar Schönherr
Margitta Sonke, Klaus Schwarzkopf, Karl Lieffen, Klaus Dahlen, Sascha Hehn

 

Madame Sans-Gêne

Inhalt: Zur Zeit der französischen Revolution betreibt Catherine genannt Madame Sans-Gêne in Paris eine Wäscherei. Sie wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr von Sergeanten Lefèbvre in den sie sehr verliebt ist. Sie träumt davon mit ihm eines Tages Herzogin zu werden, doch die Zahlungsmoral der Kunden ist sehr schlecht. Gerade erst entlässt sie einen stellungslosen Leutnant namens Napoleon Bonaparte mit einem Schuldschein. Kaum ist der zur Tür heraus und Catherine gibt sich wieder ihren Tagträumen hin, flieht sich ein verwundeter Mann in die Wäscherei. Catherine versteckt den Mann, der sich als Graf Neipperg vorstellt, in ihrem Schlafzimmer. In diesem Moment kommt ihr geliebter Lefèbvre zurück. Er hilft ihr den Grafen zu schützen und so entsteht eine tiefe Freundschaft.
Die Jahre vergehen und durch den tüchtigen Lefèbvre der unter der neuen Regierung schnell einen Aufstieg schafft, ist Catherine bald tatsächlich Herzogin. Leider ist ihr Ansehen in der höheren Gesellschaft nicht das Beste, denn man weiß über ihre Herkunft und zu allem überfluss ist sie ihrem Mann auch noch treu. In der Gesellschaft gilt nämlich nur der etwas, der jede Nacht einen anderen Liebhaber hat. Selbst der Kaiser befiehlt Lefèbvre sich von seiner Frau zu trennen, doch auch Lefèbvre ist seiner Catherine treu. Als die beiden einen Empfang ausrichten, an dem unter anderem die beiden Schwestern des Kaisers teilnehmen kommt es zum Eklat. Die beiden boshaften Schwestern verspotten Catherin wegen ihrer Herkunft als Wäscherin und Marketenderin. Natürlich kommt der Streit auch dem Kaiser zu Gehör und er lädt Catherine vor. Doch Catherine zeigt ihm den Schuldschein aus der Wäscherei und so erkennt Napoleon sie wieder. Er verzeiht ihr die Streitereien mit den Schwestern und als sie ihm auch noch erzählt, dass sie damals in ihn verliebt war und es nur an ihm gelegen hätte und sie wären ein Paar geworden, da ist er vollends versöhnt und erlaubt ihr sogar weiterhin bei ihrem Mann zu bleiben und treu zu sein. Doch plötzlich hört man hinter der Wand des Zimmers, wo ein Geheimgang zu den Gemächern der Kaiserin geht, Fußschritte. Napoleon erwischt Graf Neipperg, den er sofort zum Tode verurteilt doch Catherine legt ihre ganze Macht ins Spiel um ihren Freund zu retten.
 
Info: Dieser Film ist in Form eines Musical aufgezeichnet.
 
Regie:Günther Gräwert
Jahr:1968
Darsteller:Cathérine - Louise Martini
Lefèbvre - Günter Strack
Graf Neipperg - Peter Weck
Napoleon Bonaparte - Klaus Schwarzkopf
Fouchè - Arno Assmann
Joachim Teege, Kurt Sobotka, Werner Kotzerke, Rudolf Schündler, Walter Kraus, Anita Höfer, Mara Hetzel

 

Magere Zeiten

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zum Inhalt.
Info: 16 teilige Serie.
 
Regie:Michael Braun
Jahr:1978/79
Darsteller:Metzger Mildezahn - Günter Strack
Karin Anselm, Margot Leonard, Johannes Grossmann, Ilse Pagé,
Wolfgang Völz, Christian Hanft, Walter Buschhoff, Wolfried Lier,
Gisela Zülch, Wieslawa Wesolowska, Peter Arens, Heinz Schimmelpfennig, Lester C. Muller

 

Maigret und sein größter Fall

Inhalt: In der Nacht wird in einer Pariser Galerie ein neu erworbenes Van Gogh Bild gestohlen. Der Dieb tötet bei seiner Flucht den Nachtwächter. Kommissar Maigret, der den Fall übernimmt, will nicht, dass der Diebstahl an die Öffentlichkeit kommt. Er lässt eine Kopie des Gemäldes aufhängen, um den Dieb nervös zu machen. Vielleicht kommt er zum Tatort zurück und die dort abgestellten Polizeibeamten können ihn festnehmen. Tatsächlich taucht kurz darauf ein Mann auf und interessiert sich nur für dieses eine Bild. Er wendet sich jedoch freiwillig an die Polizei. Sein Name ist Holoway, ein reicher Bildersammler. Er erzählt Maigret, dass ihm jemand das Original zum Kauf angeboten hatte. Doch Holoway reist wenig später heimlich nach Lausanne, Maigret folgt ihm.
In Lausanne angekommen, verfolgt Maigret die Schritte von Holoway. Dieser trifft sich in einer Bar mit einem Musiker. Als das Lokal schließt, verliert er Holoway aus den Augen, doch dann findet er ihn tot in seinem Hotelzimmer. Jetzt heißt es für Maigret nicht nur den Mörder des Nachtwächters zu fangen, sondern auch den Mörder von Holoway.
 
Info: In diesem Film spielt Günter den Schweizer Kommissar Delvigne. Er unterstützt Maigret mit allen Mitteln bei der Suche nach dem Täter.
 
Regie:Alfred Weidenmann
Jahr:1966
Darsteller:Kommissar Maigret - Heinz Rühmann
Simone - Françoise Prévost
Alain Robin - Günther Stoll
Gerd Vespermann, Günther Ungeheuer, Eddi Arent, Christo Neggas, Ulli Lommel

 

Der Mann im Fahrstuhl

Inhalt: Stella Rhodes wohnt im achtzehnten Stock des Hochhauses. Da steht ihr plötzlich eines Nachts, als sie aus dem Kino kommt, ein neuer Fahrstuhlführer gegenüber. Sie sieht in ihm den Mann, der durch ihre Zeugenaussage zu Lebenslänglich verurteilt worden ist: Tom Nixon. Und sie glaubt, er sei gekommen, um sich zu rächen. Aber der neue Mann heißt Charlie Foley und hat den Namen Nixon noch nie gehört. Trotzdem ist Stella immer von panischer Angst befallen, wenn sie mit ihm zusammen fährt ...
[©Hörzu]

 
Regie:Horst Loebe
Jahr:1962
Darsteller:Miß Stella Rhodes - Eva-Ingeborg Scholz
Charlie Foley - Hermann Lenschau
Jim Gallagher - Axel Scholtz
Harry Brown - Günter Strack
Otto Brüggemann, Ebba Johannsen

 

Manolescu - Die fast wahre Geschichte eines Gauners

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zum Inhalt.
 
Regie:Hans Quest
Jahr:1972
Darsteller:Mr. Miller - Günter Strack
Hans Söhnker, Michael Heltau, u.a.

 

Mein lieber Mann

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zum Inhalt.
 
Info: 6-teilige Serie.
 
Regie:?
Jahr:1977
Darsteller:Paul - Ulrich Faulhaber
Betty - Elke Aberle

 

Menschen

Inhalt: Der Kaufmann Petunnikow erwirbt mit dem Kauf eines alten Gebäudes auch den bestehenden Mietvertrag mit dem ehemaligen Rittmeister Kuwalda, den er für die restlichen 3 Jahre aufrecht erhalten muss. Beide können sich jedoch wenig ausstehen und so droht Petunnikow mit dem Abriss des Hauses. Aristid Kuwalda betreibt nämlich in dem Haus eine kleine Herberge für die Ausgestoßenen und Heruntergekommenen der Gesellschaft. Darunter befindet sich auch der alkoholkranke Lehrer Titow, der sich durch kleine Artikel in der örtlichen Zeitung über Wasser hält. Mit diesem gebildeten Mann führt Kuwalda lange philosophische Gespräche, die meist im Alkoholrausch enden.
Kuwalda, der sein Leben lang von Kaufmännern betrogen und ausgenommen wurde, richtet seinen ganzen Hass auf Petunnikow. Als er bemerkt dass Petunnikow die Mauer seines neuen Fabrikgebäudes auf dem Grundstück des Wirtes Wawiloff baut, überredet er diesen, den Kaufmann zu verklagen und der Lehrer Titow soll die Anklageschrift schreiben. Doch Petunnikow lässt sich nicht einschüchtern, sondern schickt seinen Sohn zu dem Wirt, der ihm mit Drohungen zum Rückzug bewegt. Doch leider verrät der Wirt den Namen des Lehrers, der die Klageschrift aufgesetzt hatte und wenige Tage später wird Titow zusammengeschlagen und bewusstlos vor Kuwaldas Herberge abgeladen.
 
Regie:Fritz Umgelter
Jahr:1970
Darsteller:Kuwalda - Ullrich Haupt
Titow - Günter Mack
Petunnikow - Günter Strack
Wawiloff - Bruno Dallansky
Reinhard von Hacht, Alfred Balthoff, Jörg Pleva, u.v.a.

 

Die menschliche Pyramide oder Wohl dem, der eine Bleibe hat ('71)

Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Rolle.

 

Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck

1. König und Kadett
2. Auf der Flucht
3. Der Pandur
4. Russisches Roulette
5. In der Falle
6. Die Gruft

 

1. König und Kadett
2. Auf der Flucht
3. In fremden Diensten
4. Das Erbe des Panduren
5. Die Gruft

Inhalt: Der preußische König Friedrich II. begegnet bei einem Besuch der Königsberger Universität dem jungen Friedrich von der Trenck. Der intelligente und lebensfrohe Mann gefällt dem König und er beginnt ihn zu protegieren. Trenck erhält eine umfassende militärische Ausbildung und zeigt sich bald schon als bester Kadett. Als der König den gutaussehnenden Mann an den Hof holt, muss er jedoch bald erkennen, dass der sich in seine Schwester, Prinzessin Amalie verliebt hat. Darüber erzürnt versucht er beide zu züchtigen. Während er die unbelehrbare Schwester in ein Kloster schickt, wird Trenck eingekerkert. Als dann auch noch Gerüchte an sein Ohr dringen, der Trenck würde Kontakt zu seinem Vetter halten, der in der feindlichen österreichischen Armee dient, glaubt der König an Verrat.
Obwohl sich Trenck aus seiner Gefangenschaft befreien kann, wird er nicht mehr froh. Der Zorn des Königs verfolgt ihn bis in den letzten Winkel der Welt.

Info: Günter spielt in diesem 6-teiligen Film nicht selbst mit, sondern spricht lediglich einen Satz am Ende des letzten Teils, welcher Auskunft über die Umstände des Todes von Friedrich von der Trenck gibt. Die DVD-Fassung enthält eine Schnittfassung des Films in fünf Teile.
 
Regie:Fritz Umgelter
Jahr:1973
Darsteller:Friedrich von der Trenck - Matthias Habich
Preußenkönig Friedrich II Rolf Becker
Amalie, Schwester Friedrichs II - Nicoletta Machiavelli
Alf Marholm, Georges Claisse, Michael Hinz, Glauco Onorato

 

Die merkwürdigen Erlebnisse des Hansjürgen Weidlich ('63)

Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Rolle.

 

Die missbrauchten Liebesbriefe

Inhalt: Die Geschichte eines Möchtegern-Poeten, der überm Dichten seine hübsche junge Frau an einen verliebten Kaufmannsgehilfen verliert.
[©Hörzu]

 
Regie:Hans Dieter Schwarze
Jahr:1969
Darsteller:Viktor Störteler - Günter Strack
Gritli Störteler - Angela Winkler
Udo Vioff, Heidi Treutler, Renate Grosser, Erna Sellmer,
Elisabeth Neumann-Viertel, Fritz Asmussen, Wolfried Lier

 

Mit dem Strom ('72)

Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Rolle.

 

Mit Leib und Seele ('89-'93)

 

Mondkräcker - Der Flug zum Mond ohne Sauerstoffmaske

Inhalt: Leider habe ich momentan keine Informationen zum Inhalt.
 
Regie:Marco Serafini
Jahr:1983
Darsteller:Gernot - Willi Kowalj
Heinz - Thomas Schücke
Ressortchef - Günter Strack
Silke Lähndorff, Eike Schweikhardt, Hanna Burgwirtz, Gisela Hahn

 

Moral

Inhalt: Der Rentier Fritz Beermann ist frisch gewählter Vorsitzender des neu gegründeten Sittlichkeitsvereins. Energisch versuchen er und seine Mitstreiter, für die Einhaltung der Moral und die Gesundung des Volkes zu kämpfen. Allerdings sind einige der Mitglieder des Vereins selbst keine unbeschriebenen Blätter. Als Beermann zufällig hört, dass man eine gewisse Dame festgenommen habe, die ein Tagebuch über ihre Besucher führte, wird er nervös. Ohne sich verdächtig machen zu wollen, erfragt er den Namen der Dame und erschrickt, als er feststellen muss, dass es sich um Madame Ninon de Hauteville handelt, der auch er selbst Besuche abgestattet hatte.
Im Namen seines Vereins besucht er die Polizeistelle, um festzustellen, wie viel die Polizei bereits weiß. Zu seinem Glück hat dort aber noch niemand das Tagebuch mit den Namen gelesen und so entwendet er das Buch heimlich, als der Polizeiassessor Ströbel nicht hinschaut. Zuhause angekommen, blättert Beermann in dem Buch und muss feststellen, dass sein Name tatsächlich, zahlreich in dem Buch auftaucht. Mit schlechtem Gewissen sucht er nach einer Lösung und vertraut sich dem freidenkenden Dr. Hauser an.
Aber auch ein anderer angesehener Mensch bangt um die Veröffentlichung des Tagebuchs.
 
Inszenierung:Egon Baumgarten
Jahr:1990
Darsteller:Fritz Beermann - Günter Strack
Polizeiassessor Ströbel - Walter Renneisen
Dr. Hauser - Erwin Scherschel
Margit Wolff, Lotte Barthel, Walter Born, Charlotte Acklin

 

Moselbrück ('86)

Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Rolle.

 

Mutter Courage und ihre Kinder

Inhalt: Mutter Courage lebt als Marketenderin und folgt zusammen mit ihren beiden Söhnen und der stummen Tochter Kattrin dem schwedischen Regiment in den Dreißigjährigen Krieg. Sie lebt vom Handel mit den Soldaten und braucht den Krieg um zu überleben. Ihre Kinder will sie jedoch vor dem Krieg beschützen.
Als sie mit ihrem Wagen auf einem Feldweg entlang fahren begegnen sie einem Werber und einem Feldwebel. Der Werber möchte die beiden jungen Söhne für die Armee haben, doch die Courage verteidigt beide mit dem Messer. Um die beiden übermütigen Söhne vorm Krieg zu warnen, lässt sie alle ihre Kinder Lose ziehen. Dabei ziehen alle ausnahmslos den Tod und die Mutter Courage ahnt, dass dieser Krieg viel Leid für sie bedeuten wird. Und tatsächlich gelingt es dem Werber, einen ihrer Söhne vom Wagen weg zu locken und mit sich nehmen.
Einige Jahre später hat sie auch den zweiten Sohn an die Armee abgegeben müssen. Da er jedoch als Zahlmeister nicht in direkte Gefahr der Frontkämpfe verwickelt ist, macht sie sich nicht allzu viele Sorgen. Doch bei einem Angriff flieht der Sohn mit der Regimentskasse und wird, als er aufgegriffen wird, angeklagt, diese gestohlen zu haben. Mutter Courage will noch ihren Wagen verkaufen um den Sohn frei zu bekommen, doch ihr Geschäftssinn zwingt sie, zu lange um den Preis für ihren Sohn zu feilschen, sodass die Rettung zu spät kommt. Kurze Zeit später stirbt auch ihr erster Sohn, da er durch seine Kühnheit zu viel gewagt hat. Glücklicherweise erfährt Mutter Courage davon nichts und sie zieht mit ihrer Tochter als einziger Gefährtin weiter.
Als die Mutter Courage in die Stadt Halle geht, um Nachschub für den Wagen zu holen, kommen feindliche Truppen und umstellen die Stadt. Die stumme Kattrin weiß sich nicht anders zu helfen und beginnt laut zu trommeln um ihre Mutter und die Stadtbewohner zu warnen. Um diesen Verrat zu verhindert schießen die feindlichen Soldaten das Mädchen nieder, und so bleibt der Courage nichts weiter übrig, als alleine den Wagen zur nächsten Schlacht zu ziehen.

Info: Günter spielt in diesem bekannten Stück von Berthold Brecht den Feldwebel. Er zieht zusammen mit dem Werber durchs Land um neue Truppen für den Dreißigjährigen Krieg anzuwerben. Dabei philosophieren sie über den Wert des Krieges an sich und der Feldwebel ist überzeugt, dass es im Frieden nur Schlamperei und Unordnung gibt. Nur der Krieg bringt Ordnung und Disziplin in die Welt. Als sie auf die Mutter Courage und ihre Kinder treffen, wollen sie die Söhne haben, doch die Mutter verteidigt ihre Kinder. Sie schlägt dem Feldwebel vor, sein Schicksal in Form eines Loses zu ziehen. Er zieht den Tod und bekommt plötzlich Furcht. Der Werber aber sieht nur seine Belohnung für neue Soldaten und so gibt er dem Feldwebel ein Zeichen. Er soll die Courage in ein Verkaufsgespräch verwickeln. Derweil führt der Werber einen der Söhne vom Wagen fort.
Diese Aufzeichnung stammt wie das Stück Die Räuber von den Ruhrfestspielen Recklinghausen aus dem Jahr 1965
 
Inszenierung:Harry Buckwitz
Jahr:1965
Darsteller:Mutter Courage - Lotte Lenya
Kattrin - Ida Krottendorf
Eilif Hans-Joachim Schmiedel
Schweizerkas Hans-Hermann Berskin
Feldwebel - Günter Strack
Hanns Ernst Jäger, Sigfrit Steiner, Hannelore Schroth

 

 

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