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Der Wasserball von Schildershausen

Inhalt: Durch den beschaulichen Ort Schildershausen bahnt sich das kleine Flüsschen, die Schilde ihren Weg. Vorbei an Fabriken nimmt sie jedoch auch allerhand Abwässer auf, wodurch sie mit Blei und Quecksilber belastet ist. Mit diesem Wasser wird unter anderem die Städtische Badeanstalt gespeist, in welcher der Wasserballverein „Neptun“ trainieren muss. Der Trainer und andere Umweltschützer beschweren sich wiederholt im Rathaus, doch der Bürgermeister hat keinen Sinn für das Anliegen der Bürger, die ihm immer wieder mit ihren nörgelnden Sorgen in den Ohren liegen.
Als jedoch die Wahl ansteht befürwortet der Presseberater den Bau eines neuen Schwimmbades mit glasklarem Wasser. Dieses Bauprojekt würde dem Bürgermeister genügend Aufwind geben, um die Wahl ein weiteres Mal zu gewinnen. Da jedoch die Opposition, darunter die schärfste Gegnerin des Bürgermeisters, Frau Dr. Salm gegen dieses Bauvorhaben ist, kommt der Bürgermeister auf einen Trick. Er verzichtet selbstlos auf eine Studienreise durch verschiedene Länder um sich die dortigen Schwimmbäder anzusehen, sondern schickt stattdessen den Trainer der Wasserballmannschaft, Frau Dr.Salm, den Bauunternehmer und seinen Pressesprecher los.
Der Reporter Bastell schießt während der Reise heimlich skandalöse Fotos, die zeigen, dass sich die Delegation nicht nur mit den Studien der fremden Wasseranstalten beschäftigt. Nun hat der Bürgermeister genügend Sprengstoff um seine Widersacher lächerlich zu machen.
 
Info: Günter spielt den Bürgermeister der Stadt Schildershausen, der sich so gar nicht für die Belange der Bürger interessiert. Erst als es in den Wahlkampf geht, wird er mit miesen Tricks aktiv.
Diese Satire von Peter von Zahn enthält mehrere wirklich tolle Szenen, unter anderem steht der Bürgermeister, also Günter in Flammen und später muss er ein Glas braunen Wassers aus der Schilde trinken, um deren Unbedenklichkeit zu demonstrieren.
Es gibt mit "Neues aus Schildershausen – Schrombskis Tagebücher" eine nicht minder satirische Fortsetzung.
 
Regie:Michael Lähn
Jahr:1981
Darsteller:Alois Schrombski - Günter Strack
Dr. Vera Salm - Monika Schwarz
Jochen Wiegler - Christoph Lindert
Gernot Duda, Barbara Valentin, Towje Kleiner, Ute Willing, Mathias Hell

 

Weißblaue Geschichten: Der Schlaumeier

Inhalt: Bauer Meier lebt in einem riesigen Haus auf einem wunderschönen Grundstück mit traumhaftem Ausblick auf die Berge. Diese ideale Lage möchten zwei Geschäftsleute dazu nutzen ein Hotel zu bauen. Der Bürgermeister soll helfen, dass Grundstück von dem Bauern zu kaufen. Um den Preis jedoch niedrig zu halten, verraten sie dem Bauern nicht, dass sie ein Hotel planen, doch der Bauer will nicht verkaufen.
Bei einem erneuten Besuch wollen sie ihm mit Zwangsenteignung drohen, doch der Bauer ist schlau. Er stellt sich schwer krank und erzählt, dass er wohl nicht mehr lange leben wird. Dem Bürgermeister allerdings verrät er heimlich im Vertrauen, dass er ihn als Erben des Grundstückes eingesetzt hat. Das ändert die Ansicht des Bürgermeisters natürlich dramatisch, denn er kennt ja den tatsächlichen Wert des Grundstückes. Das bringt ihm aber nur etwas, wenn der Bauer selbst nicht verkauft, sondern stirbt und es ihm vererbt.
Der Bürgermeister trabt also mit den Geschäftsleuten ab und erklärt ihnen die neue Situation über die sie sich nicht besonders freuen. Derweil lacht sich der Bauer ins Fäustchen, denn ihm geht es ja eigentlich blendend und er hat den Kranken nur gespielt.
 
Regie:Alfred Vohrer
Jahr:1984
Darsteller:Bauer - Gustl Bayrhammer
Bürgermeister - Hans Clarin
Geschäftsmann - Günter Strack
Hans Stadlbauer, Maria Singer

 

Wenn alle anderen fehlen

Inhalt: Auf dem Dach eines Hochhauses steht die Sekretärin Inge. Sie trägt sich mit dem Gedanken, ihr Leben und damit ihre Qualen zu beenden. Noch einmal lässt sie die Geschehnisse der letzten Jahre Revue passieren. Da sind die Streitereien mit ihrer Mutter, die Last ihres Berufes und die vielen missglückten Versuche, bei einem Mann die so dringend benötigte Liebe und Geborgenheit zu finden. Einer dieser verzweifelten Versuche führt sie zu einer Heiratsvermittlung, durch die sie Alfons Schmitt kennen lernt, doch auch mit ihm kann sie keine dauerhafte Beziehung aufbauen. Als sie dann eine Affäre mit dem Mann ihrer Schwester eingeht, beginnt die Familie sie vollends zu verstoßen.
Als sie es nicht mehr aushält, weiß sie nur noch einen Ausweg.
 
Info: Günter spielt Alfons Schmitt, der per Heiratsvermittlung eine neue Frau sucht.
 
Regie:Fritz Umgelter
Jahr:1973
Darsteller:Inge - Maria Körber
Alfons Schmitt - Günter Strack

 

Die Wiesinger: 8. Familienzwist

Inhalt: Es wird die Geschichte um Anton Wiesinger, einen patriarchalischen Brauereibesitzer in München und seiner Familie von der Jahrhundertwende bis in die 30iger Jahre erzählt.
Sein Sohn Ferdl, der immerhin schon 30 ist, versucht Einfluss auf die Geschehnisse in der Brauerei zu nehmen, doch sein Vater bremst ihn immer wieder aus. So auch diesmal, als sich der reiche Amerikaner Mr. Stone für die Brauerei mit samt der Grundstücke interessiert. Als Ferdl ihn aufs Oktoberfest einlädt, vertraut ihm Stone seinen Plan an. Da die Bevölkerungszunahme in München so groß ist, will er riesige Mietshäuser genau im Stadtkern bauen, dazu braucht er die Grundstücke der Wiesinger. Ferdl nutzt seine Chance sich zu beweisen und handelt mit Stone einen Vorvertrag über 4,8 Millionen aus. Als er seinem Vater davon erzählt, ist der entsetzt und lässt den Vertrag nicht wirksam werden. Ferdl versucht nun, wenigstens ein paar Anteile an Stones Plan zu erwerben. Doch auch diesmal funkt ihm der Vater dazwischen, denn er lässt den Check, ohne es dem Sohn zu sagen, platzen.
Nun hält es Ferdl nicht mehr aus, er nimmt das Angebot von Stone an. Der hatte ihm vorgeschlagen, nach Amerika zu kommen und eine Stellung in seiner fortschrittlichen Brauerei zu übernehmen. Als Ferdl mit Sack und Pack abreist, kommt der Vater nicht mal zum Abschied aus seinem Zimmer.
 
Regie:Bernd Fischerauer
Jahr:1984
Darsteller:Anton Wiesinger - Hans-Reinhard Müller
Ferdinand Wiesinger - Werner Stocker
Mr. Stone - Günter Strack
Michaela May, Irene Clarin

 

Wie würden Sie entscheiden?: Halt - oder ich schieße!

Inhalt: Dürfen Schußwaffenbesitzer auf Diebe oder andere Rechtsbrecher schießen? Um diese Frage geht es In einer Studio-Gerichtsverhandlung, an deren Urteilsfindung Studiogäste beteiligt sind. Dem Fall, der verhandelt wird, liegt eine wirkliche Begebenheit zugrunde. Sie wird in einem Film zu Beginn der Sendung gezeigt.
[©Hörzu]

 
Regie:Rainer Söhnlein
Jahr:1974
Darsteller:Max Stiller - Günter Strack
Ruth Stiller - Lieselotte Quilling
Reinhard von Hacht, Josef Fröhlich

 

Wilder Reiter GmbH ('66/67)

Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Rolle.

 

Der Winter, der ein Sommer war

Inhalt: Die ungleichen Halbbrüder Robert und Claus von Haynau wetteifern um die Achtung der Eltern. Während es Robert leicht fällt, von beiden geliebt zu werden, fühlt sich Claus unverstanden. Als auf der nahe gelegenen Festung ein Deserteur flieht, jagt er ihm erbarmungslos nach, um so seiner Wut auf den Bruder Luft zu machen. Robert dagegen, entdeckt den Fliehenden und hilft ihm zu entkommen. Er kann ja nicht wissen, wer der Mann ist, dem er da hilft, nur seine Mutter erkennt ihn sofort. Es ist Soermann, der Gehilfe ihres ersten Mannes Skelnik, des leiblichen Vaters von Robert. Skelnik hatte vom Landgrafen den Auftrag bekommen, 60 000 Golddukaten so umzuschmelzen, dass drei mal so viel dabei herauskam, doch der Goldschmied war des Nachts mit dem Geld nach Amerika geflohen. Seine Frau und den Sohn wollte er nachkommen lassen, sobald er Fuß gefasst hatte, aber es kam nur die Nachricht vom Untergang seines Schiffes, noch bevor es das Ziel erreicht hatte. Anna Skelnik glaubte daher, dass ihr geliebter Mann tot sei und heiratete ihren zweiten Mann Gottfried Haynau, den Vater von Claus. Nun offenbarte ihr Soermann, dass Skelnik noch am Leben war und all die Jahre auf sie gewartet hatte.
Zur gleichen Zeit bricht in den Britischen Kolonien in Amerika ein Aufstand aus und der Landgraf von Hessen verkauft seine Soldaten an die Engländer. Durch diesen Umstand gelangen beide Brüder, mitsamt der Mutter, nach Amerika. Dort kommt es zwischen Robert und Claus zu einem letzten Gefecht.
 
Info: Günter spielt den hessischen Landgrafen Friedrich II von Hessen-Kassel. Dieser gibt Unsummen für banale Amüsements aus, wodurch seine Staatskasse immer leerer wird. Um dem entgegen zu kommen, verkauft er die Kinder seines Landes als Soldaten an die Englische Krone, um im Krieg den Aufstand in Amerika niederzuschlagen.
 
Regie:Fritz Umgelter
Jahr:1976
Darsteller:Robert von Haynau - Sigmar Solbach
Claus von Haynau - Christian Quadflieg
Anna von Haynau - Anneliese Uhlig
Freder Soermann - Horst Frank
Pinkas Braun, Hans Caninenberg, Klaus Höhne, Heinz Baumann, Heinz Weiss

 

Wölfe und Schafe ('64)

Leider habe ich momentan keine Informationen zu dieser Rolle.

 

Wunder des Malachias, Das

Inhalt: Vor der Eden-Bar erscheinen des Nachts vier schwarz gekleidete Männer und knien nieder. Es sind Geistliche der benachbarten Kirche, die sich an dem Nachtlokal und seinen nächtlichen Treiben stören. Einer von ihnen, Pater Malachias betet zu Gott, er möge dieses Etablissement entfernen und tatsächlich fehlt am nächsten Morgen jegliche Spur des gesamten Hauses. Es klafft nur noch ein großes Loch, wo die Bar einst stand.
Schon bald weiß die auflaufende Menschenmenge dass der Pater Malachias dafür verantwortlich ist und die Presse beginnt die Geschichte groß auszuschlachten. Es werden Interviews mit den verschiedensten Zeugen und Experten geführt um das Wunder zu erklären. Es dauert auch nicht lange bis Busladungen voll Wallfahrer am Ort des Geschehens auftauchen. Sie werden schon von Würstchenbuden, Blumenhändlern und Karussells mit bunten Lichtern erwartet. Pater Malachias muss schnell begreifen, dass er mit seinem gut gemeinten Wunder ein noch viel größeres Monster erschaffen hat, welches unaufhörlich wächst.
Indessen ist die feine Gesellschaft ebenfalls hin und weg von dem Wunder, welches sie kurzzeitig aus ihrem üblichen Trott reißt. Man eröffnet in der Eden-Bar, die sich mittlerweile auf einer einsamen Insel in der Nordsee wieder gefunden hat, einfach ein neues Lokal. Doch während sich diese Gesellschaft ihrem dekadenten Spiel hingibt erscheint von neuem der Pater Malachias zum Gebet um sein Wunder rückgängig zu machen.
 
Info: Günter spielt Kaplan Merz, einen Schützling des Pater Malachias. Um ihm im Glauben zu bestärken hat er das Wunder auch für ihn erbeten. Leider ist Günters erste Kinorolle nicht besonders groß und beschränkt sich vor allem auf den Beginn des Films.
 
Regie:Bernhard Wicki
Jahr:1961
Darsteller:Pater Malachias - Horst Bollmann
Kaplan Merz - Günter Strack
Günter Pfitzmann, Brigitte Grothum, Pinkas Braun, Kurt Ehrhardt, Richard Münch, Senta Berger

 

 

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