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Günter Strack Fanseite

Film/Fernsehrolle

Mutter Courage und ihre Kinder
 
Inhalt: Mutter Courage lebt als Marketenderin und folgt zusammen mit ihren beiden Söhnen und der stummen Tochter Kattrin dem schwedischen Regiment in den Dreißigjährigen Krieg. Sie lebt vom Handel mit den Soldaten und braucht den Krieg um zu überleben. Ihre Kinder will sie jedoch vor dem Krieg beschützen.
Als sie mit ihrem Wagen auf einem Feldweg entlang fahren begegnen sie einem Werber und einem Feldwebel. Der Werber möchte die beiden jungen Söhne für die Armee haben, doch die Courage verteidigt beide mit dem Messer. Um die beiden übermütigen Söhne vorm Krieg zu warnen, lässt sie alle ihre Kinder Lose ziehen. Dabei ziehen alle ausnahmslos den Tod und die Mutter Courage ahnt, dass dieser Krieg viel Leid für sie bedeuten wird. Und tatsächlich gelingt es dem Werber, einen ihrer Söhne vom Wagen weg zu locken und mit sich nehmen.
Einige Jahre später hat sie auch den zweiten Sohn an die Armee abgegeben müssen. Da er jedoch als Zahlmeister nicht in direkte Gefahr der Frontkämpfe verwickelt ist, macht sie sich nicht allzu viele Sorgen. Doch bei einem Angriff flieht der Sohn mit der Regimentskasse und wird, als er aufgegriffen wird, angeklagt, diese gestohlen zu haben. Mutter Courage will noch ihren Wagen verkaufen um den Sohn frei zu bekommen, doch ihr Geschäftssinn zwingt sie, zu lange um den Preis für ihren Sohn zu feilschen, sodass die Rettung zu spät kommt. Kurze Zeit spÄter stirbt auch ihr erster Sohn, da er durch seine Kühnheit zu viel gewagt hat. Glücklicherweise erfährt Mutter Courage davon nichts und sie zieht mit ihrer Tochter als einziger Gefährtin weiter.
Als die Mutter Courage in die Stadt Halle geht, um Nachschub für den Wagen zu holen, kommen feindliche Truppen und umstellen die Stadt. Die stumme Kattrin weiß sich nicht anders zu helfen und beginnt laut zu trommeln um ihre Mutter und die Stadtbewohner zu warnen. Um diesen Verrat zu verhindert schießen die feindlichen Soldaten das Mädchen nieder, und so bleibt der Courage nichts weiter übrig, als alleine den Wagen zur nächsten Schlacht zu ziehen.
 
Info: Günter spielt in diesem bekannten Stück von Berthold Brecht den Feldwebel. Er zieht zusammen mit dem Werber durchs Land um neue Truppen für den Dreißigjährigen Krieg anzuwerben. Dabei philosophieren sie über den Wert des Krieges an sich und der Feldwebel ist überzeugt, dass es im Frieden nur Schlamperei und Unordnung gibt. Nur der Krieg bringt Ordnung und Disziplin in die Welt. Als sie auf die Mutter Courage und ihre Kinder treffen, wollen sie die Söhne haben, doch die Mutter verteidigt ihre Kinder. Sie schlägt dem Feldwebel vor, sein Schicksal in Form eines Loses zu ziehen. Er zieht den Tod und bekommt plötzlich Furcht. Der Werber aber sieht nur seine Belohnung für neue Soldaten und so gibt er dem Feldwebel ein Zeichen. Er soll die Courage in ein Verkaufsgespräch verwickeln. Derweil führt der Werber einen der Söhne vom Wagen fort.
Diese Aufzeichnung stammt wie das Stück Die Räuber von den Ruhrfestspielen Recklinghausen aus dem Jahr 1965
 
Rolle:Feldwebel
Regie:Harry Buckwitz
Jahr:1965
Erstausstrahlung:25.07.1965 (ZDF)
Darsteller:Mutter Courage ... Lotte Lenya
Kattrin ... Ida Krottendorf
Eilif ... Hans-Joachim Schmiedel
Schweizerkas ... Hans-Hermann Berskin
Hanns Ernst Jäger
Sigfrit Steiner
Hannelore Schroth
TV-Termine:Leider gibt es in den nächsten Tagen keine Ausstrahlung im TV

 

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