Ich muss mich wirklich erst mal bei den Besuchern der Günter Strack Fanseite entschuldigen, dass es so lange gedauert hat, bis ich nun endlich auch mal ein wenig über mich selbst schreibe. Aber dieses Vorhaben war wirklich schwerer als ich dachte. Ich habe nicht weniger als 5 Versuche gestartet, einen aussagekräftigen Text über mich zu schreiben, doch die Ergebnisse haben mich nie wirklich überzeugt. Entweder es fehlten wichtige Dinge oder aber ich habe zu viel drum herum erzählt. Aus diesem Grunde habe ich mich jetzt doch für eine andere Form der Vorstellung entschieden, ich führe einfach ein kleines Interview mit mir selber. So kann ich mir die Fragen stellen, die ich für wichtig halte und die, die andere an mich gestellt haben. Aber vor allem, ich kann das Interview immer fortsetzen, wenn ich auf neue Fragen gestoßen bin.
 

 
Wie heißt du?
Ellen

Wie alt bist du?
Ich bin Jahrgang 1980, also momentan 36 Jahre jung.

Woher kommst du?
Ich komme aus dem wunderschönen thüringischen Erfurt.

Wie siehst du aus?
Am besten du guckst dir mein Bild an.
(auf dem Bild sitze ich übrigens auf der Terrasse im Hause Strack und kuschel grad meine liebste Lassie)

Was machst du beruflich?
Gelernt habe ich Mikrotechnologin und nun arbeite ich in der Elektronikbranche.

Hast du außer Günter Strack noch andere Hobbys?
Natürlich gibt es noch andere Dinge, für die ich mich interessiere. Leider wechsle ich meine Hobbys sehr schnell, da ich an vielen verschiedenen Dingen interessiert bin. Um nur ein paar wichtige aufzuzählen, Fußball, Kampfsport, Fahrrad fahren, Schwimmen, Naturwissenschaften (speziell Zoologie und Chemie), Musik hören aber auch selber machen (Gitarre und Keyboard - komme aber kaum dazu), Heimwerken, Kochen (bin noch hart am lernen), Backen, Elektronik, Modelleisenbahn, Sticken, Aquarellmalerei und mein Garten.
Ganz wichtig sind meine Tiere, momentan eine Wasserschildkröte und mein Hund Dobby.
Fast hätte ich meinen Computer vergessen, denn ich beschäftige mich immer wieder mal mit dem Programmieren, was man dann und wann hier auf der Homepage bewundern kann, z.B. die Programmübersicht und das Gästebuch.

Wie wurdest du Günter Strack Fan?
Lange Geschichte, aber ich versuche es kurz zu halten. Als ich noch zur Schule ging, habe ich die Ferien und Wochenenden häufig bei meinen Großeltern verbracht und die haben die typischen Familien- und Vorabendserien gesehen, darunter auch "Diese Drombuschs", "Mit Leib und Seele" und "Ein Fall für zwei". Günter ist mir damals wahrscheinlich deshalb aufgefallen, weil er durch seine körperliche Statur Ähnlichkeit mit meinem Vater besaß.
Allerdings war ich damals noch kein Fan. Ich habe Günter dann sogar komplett aus den Augen verloren, dass war ca. 1994, als die Serie "Der König" lief, in der er mir damals nicht gefiel. So habe ich auch nichts von seiner Krankengeschichte mitbekommen.
Erst Mitte 1998 habe ich ihn dann zufälligerweise in den Serien "Ein Fall für zwei" und "Diese Drombuschs", die damals wiederholt wurden, entdeckt. Ich war überrascht von der Qualität dieser Serien und all ihrer Darsteller. Ich hab also jede Woche vor dem Fernseher gehockt, um auch ja keine Folge zu verpassen. Dann kam der Januar 1999 und die Nachricht vom Tod Günters wurde publik. Als ich es hörte, war ich total geschockt, denn es traf mich, wie viele andere, vollkommen überraschend. Doch ich fragte mich auch, warum ich so sehr mit diesem Ereignis mitfühlte und ich kramte ein paar Videos, die ich die Wochen zuvor von den Drombuschs gemacht hatte, hervor und sah mir den Günter noch mal genau an. Dabei hat es dann gefunkt und ich wurde innerhalb weniger Tage zu einem richtigen Fan und begann auch andere Dinge von und über Günter zu sammeln

Und wie kamst du dann auf die Idee zu dieser Fanseite?
Auch das ist etwas länger. Anlässlich des 3. Todestages von Günter fand im Foyer des Darmstädter Staatstheaters ein Gedenkabend statt. Man zeigte Bilder und Filmausschnitte und ließ so den Lebensweg von Günter Revue passieren. Auch einige Wegbegleiter, wie der Autor der Drombuschs, Robert Stromberger, kamen damals zu Wort. Ich hatte von dieser Veranstaltung zufälligerweise im Internet gelesen und mich kurzerhand entschlossen hinzufahren. Ich war sehr beeindruckt von der gesamten Veranstaltung und habe zum Abschluss eine Videokassette gekauft, die dort angeboten wurde. Darin entdeckte ich die Adresse des Film- und Videoclubs Darmstadt und hab dort einfach mal angerufen, um zu fragen, ob sie nicht noch mehr von Günters Videos zum Kauf anbieten können.
Jedenfalls hat sich aus diesem Anruf der Kontakt zu dem Journalisten ergeben, der diesen Artikel im Darmstädter Echo geschrieben hat. Da ich darin als "gröter Strack-Fan" bezeichnet werde und ich mich immer schon geärgert hatte, dass es kaum Informationen über Günter im Internet gab, habe ich mich dazu entschlossen, dass wenn ich schon der "gröte Fan" bin, dann gehört es auch irgendwie zu meiner Pflicht, das Ganze auch unter die Leute zu bringen und für meinen Star zu werben. Also habe ich mir ein Buch über Homepagegestaltung gekauft und gleich angefangen die Idee in die Tat umzusetzen.

Was genau fasziniert dich denn nun an ihm?
Vieles. Sein ganzes schauspielerisches Können ist einfach sagenhaft. Ich kenne keinen anderen Darsteller, der so überzeugend sowohl einen brutalen, hinterlistigen Bösewicht spielen kann, als auch einen ganz biederen Familienvater, um nur zwei Beispiele zu nennen.
Auch sein komödiantisches Talent ist toll. Anscheinend liege ich da mit Günter auf einer Wellenlänge, denn ich kann auch noch beim 100sten mal über manche Szenen herzhaft lachen.
Und wenn ich mir das eine oder andere Foto von ihm ansehe, dann muss ich gestehen, dass er durchaus meinem Traumtyp entspricht. Allerdings, was viele verwundern wird, seinen Bauch mag ich nicht so.

[©August 2005]
Home